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Falk-Prozess: Angeklagter Finanzvorstand räumt Scheinumsätze ein

Im Prozess gegen den früheren Börsenstar Alexander Falk hat ein Mitangeklagter Finanzmanipulationen zugegeben, den Betrugsvorwurf der Anklage aber energisch bestritten.
Alexander Falk mit Anwälten

Alexander Falk mit seinen Anwälten Thomas Bliwier (l) und Gerhard Strate (r).

dpa HAMBURG. Im Prozess gegen den früheren Börsenstar Alexander Falk hat ein Mitangeklagter Finanzmanipulationen zugegeben, den Betrugsvorwurf der Anklage aber energisch bestritten. „Ich räume ein, dass ich Umsätze verbucht habe, die nicht ausreichend durch Leistung unterlegt waren“, sagte der frühere Finanzvorstand der Falk-Firma Ision vor dem Hamburger Landgericht.

Diese Umsätze hätten keinen Einfluss auf den Wert der Ision gehabt. Es habe keinen Betrugsplan gegeben. „Ich habe zu keinem Zeitpunkt mit Falk oder anderen einen solchen Plan besprochen“, betonte er.

Falk und weiteren Managern der Ision wird vorgeworfen, den Wert der Internetfirma durch Scheinumsätze in die Höhe getrieben und damit bei deren Verkauf an die britische Energis Ende 2000 einen überhöhten Preis kassiert zu haben. Die Anklage beziffert den Mindestschaden für den Käufer auf rund 47 Mill. Euro. Falk muss sich wegen schweren Betrugs sowie Kursmanipulation und Steuerhinterziehungen verantworten.

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