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Falschinformationen Facebook sperrt weltweit Unterstützer von Brasiliens Präsident Bolsonaro

Das soziale Netzwerk hat Nutzerkonten von Bolsonaros Unterstützern gesperrt. Sie sollen Falschinformationen verbreitet haben, unter anderem im Wahlkampf 2018.
01.08.2020 Update: 01.08.2020 - 23:33 Uhr Kommentieren
Derzeit gebe es keine Alternative zur Sperrung bestimmter Accounts, weil Mitarbeiter vor Ort strafrechtlich belangt werden könnten, so Facebook. Quelle: AFP
Facebook

Derzeit gebe es keine Alternative zur Sperrung bestimmter Accounts, weil Mitarbeiter vor Ort strafrechtlich belangt werden könnten, so Facebook.

(Foto: AFP)

Brasilia, Sao Paulo Facebook sperrt bestimmte Nutzerkonten von Unterstützern des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro im Zusammenhang mit einem Verfahren wegen der Verbreitung von Falschinformationen. Der US-Konzern erklärte am Samstag, eine entsprechende Anordnung eines brasilianischen Gerichts sei extrem und bedrohe die freie Meinungsäußerung. Dennoch befolge man sie, man werde aber zugleich Rechtsmittel gegen die Gerichtsentscheidung einlegen.

Derzeit gebe es keine Alternative zur Sperrung bestimmter Accounts, weil Mitarbeiter vor Ort strafrechtlich belangt werden könnten, erklärte Facebook.

Zuvor hatte das Gericht Facebook zu einer Strafe von umgerechnet rund 312.000 Euro wegen der Verbreitung falscher Behauptungen verurteilt und nicht ausgeschlossen, den Präsidenten von Facebook-Brasil, Conrado Leister, persönlich zur Verantwortung zu ziehen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Konzern die behördliche Anordnung zur Sperrung bestimmter Accounts zwar in Brasilien, aber nicht weltweit vollzogen hatte. Schon kurz darauf veröffentlichten diese ihre antidemokratischen Parolen und persönlichen Angriffe mit veränderten Standorteinstellungen, wie die Zeitung „Folha de S. Paulo“ zeigte.

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    Das Urteil ist Teil der Ermittlungen gegen ein vermeintliches Fake-News-Netzwerk. Ziel sind Anhänger und Unterstützer des rechten Präsidenten Bolsonaro wie etwa die rechte Aktivistin Sara Winter von der Gruppe „300 do Brasil“. Unterstützern von Bolsonaro wird vorgeworfen, im Wahlkampf 2018 Falschinformationen verbreitet zu haben.

    Mehr: Brasilien wird zum Testlabor für die Zukunft von WhatsApp

    • rtr
    • dpa
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