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Fitnessuhren EU-Kommission meldet Bedenken gegen Fitbit-Übernahme durch Google an

Mit der Übernahme von Fitbit könnte Google den Wettbewerb gefährden, fürchtet die Kommission. Die Zugeständnisse des Konzerns reichen ihr nicht.
04.08.2020 Update: 04.08.2020 - 16:21 Uhr Kommentieren
Die Fitnesstracker könnten Google den Zugang zu etlichen Gesundheitsdaten ermöglichen. Quelle: dpa
Fitbit

Die Fitnesstracker könnten Google den Zugang zu etlichen Gesundheitsdaten ermöglichen.

(Foto: dpa)

Brüssel Die mehr als zwei Milliarden Dollar schwere Übernahme des Fitnessuhren-Hersteller Fitbit durch den Internetgiganten Google stößt auf Bedenken der EU-Wettbewerbshüter. Die Kommission wird daher vertieft prüfen. „Wir wollen durch unsere Untersuchung sicherstellen, dass die Kontrolle, die Google infolge der Übernahme über Daten, die über tragbare Geräte erhoben werden, erhält, nicht zu einer Verfälschung des Wettbewerbs führt“, sagte die für Wettbewerb zuständige Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager am Dienstag.

Der EU-Exekutive ist der Datenvorteil bei der Personalisierung von Werbung für Google ein Dorn im Auge. Der US-Konzern hatte im Juli als Kompromiss vorgeschlagen, ein Datensilo zu schaffen. Darin sollen die Daten virtuell gespeichert und über tragbare Geräte erhobene Daten getrennt von den übrigen Datensätzen von Google aufbewahrt werden. Der Vorschlag reichte aber nicht aus, um die Bedenken der Kommission zu zerstreuen.

Der Google-Mutterkonzern Alphabet hatte Anfang November den börsennotierten Hersteller von Fitness-Armbändern und Smartwatches für 2,1 Milliarden Dollar übernommen. Der Kauf ist Teil der Strategie des sogenannten Ambient-Computing. Bislang sind oft zahlreiche Funktionen in einem Gerät untergebracht. Künftig sollen sie verstärkt in vernetzte Spezialgeräte ausgelagert werden. Durch die permanente Nutzung ihrer Dienste können Konzerne Menschen jederzeit mit zielgerichteter Reklame erreichen.

Die EU-Wettbewerbshüter wollen jetzt untersuchen, welche Auswirkungen die Übernahme auf die digitalen Gesundheitsdienste in der EU haben wird und ob Google die Möglichkeit erhält, Geräte mit konkurrierenden Betriebssystemen zu benachteiligen. Sollten sich die Bedenken der Kommission bestätigen, könnte die Übernahme untersagt werden. Bis spätestens 9. Dezember muss Brüssel eine Entscheidung getroffen haben.

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