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Freies Betriebssystem Mehr als 7800 Freiwillige entwickeln Linux

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Auch Microsoft hilft Linux

Finanziell unterstützt wird die Linux-Entwicklung von Unternehmen wie Red Hat, Intel, Novell, IBM, Oracle oder Google. Diese nutzen Linux für eigene Software, Google etwa für das Smartphone-Betriebssystem Android. Auf Platz 17 der Unterstützer taucht erstmals Microsoft auf, dessen Vorstandschef Steve Ballmer Linux im Jahr 2001 als „Krebsgeschwür“ bezeichnet hatte, „welches in Bezug auf geistiges Eigentum alles befällt, was es berührt“.

Zuletzt hatte Linux-Spezialist Red Hat die Umsatzmilliarde geknackt. Auf der Basis kostenlos verfügbarer Open-Source-Programme erzielte das US-Unternehmen erstmals einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Dollar. Dies sei bislang keinem anderen reinen Open-Source-Unternehmen gelungen, erklärte der Vorstandschef des Linux-Spezialisten, Jim Whitehurst, bei der Vorlage der Bilanz am Donnerstag in Raleigh im US-Staat North Carolina.

Mit der Anpassung von Open-Source-Lösungen an die Bedürfnisse seiner Kunden, Beratung, und anderen Angeboten nahm Red Hat in dem Ende Februar beendeten Geschäftsjahr 1,13 Milliarden Dollar (860 Millionen Euro) ein. Das waren 25 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Nettogewinn stieg um 36,7 Prozent auf 146,6 Millionen Dollar. Whitehurst sprach von einem bemerkenswert starken Jahr. Die wichtigsten Impulse seien von der weiteren Internationalisierung und der mit dem Cloud-Computing zunehmenden Bedeutung von Rechenzentren gekommen.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Freies Betriebssystem: Mehr als 7800 Freiwillige entwickeln Linux"

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  • Mit Linux wird die Welt jeden Tag einfacher, was man von Betriebssystemen anderer "Anbieter" nun wirklich nicht sagen kann.