Fujitsu Palmsecure Venenscan statt Kreditkarte

Fujitsu will seine Venenscanner-Technik nun auch zur Authentifizierung von Zahlungsmitteln in Europa testen und zeigt die Technik auf dem MWC in Barcelona. Kreditkarten könnten damit überflüssig werden.
Für das Bezahlen reicht es, seine Handinnenfläche über ein Zahlungsterminal zu halten. (Foto: pr)
Venenscanner Palmsecure

Für das Bezahlen reicht es, seine Handinnenfläche über ein Zahlungsterminal zu halten. (Foto: pr)

BerlinIn Japan laufen schon die ersten Tests, um mit Venenscanner-Technik auch Zahlungen durchzuführen. In Barcelona hat Fujitsu nun auf dem Mobile World Congress (MWC) 2016 diverse Anwendungsfälle präsentiert – auch mit dem Ziel, europäische Banken dazu zu bewegen, die Technik einzusetzen.

Fujitsu präsentierte Prototypen, die eine Kreditkarte überflüssig machen könnten. Für das Bezahlen reicht es, seine Handinnenfläche über ein Zahlungsterminal im Handel zu halten. Über die Bank, die die Daten eines vorherigen Venenscans hat, wird die Zahlung dann authentifiziert.

Gadget-Highlights aus Barcelona
Huawei Matebook
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Das neue 2-in-1 Tablet von Huawei ist keine sieben Millimeter dick und wiegt nur 640 Gramm. Der chinesische Konzern vermarktet das Gerät als Arbeitsgerät für Menschen, die viel unterwegs sind. Der Prozessor stammt von Intel, das Betriebssystem von Microsoft: Auf dem Matebook ist Windows 10 installiert.

Alcatel Idol 4
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Schlaue Hülle: Alcatel liefert das neue Idol 4 in einer Verpackung aus, die als Virtual-Reality-Brille dient. Dafür wird das Smartphone hinter den Linsen befestigt, anschließend schnallt man sich die Konstruktion vor die Augen. Inhalte mit 360-Grad-Blick gibt es beispielsweise bei Youtube.

Smartes Armband Halo Bracelet
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Schön und funktional zugleich: Das dänische Designstudio Jacob Jensen hat ein Armband entwickelt, über den Frauen mit drei schnellen Berührungen einen Notruf absetzen können. Der Schmuck nutzt dafür das Smartphone, mit dem er per Bluetooth verbunden ist. Mit anderen Gesten lassen sich Anrufe ablehnen. (Foto: Jacob Jensen Design)

Outdoor-Smartphone Cat S 60
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Das Smartphone als Wärmebildkamera: Das neueste Outdoor-Gerät der Marke Caterpillar zeigt Temperaturen in unterschiedlichen Farben an. Einige Apps helfen, die Informationen sinnvoll zu nutzen – etwa um beim Kochen die richtige Temperatur oder beim Renovieren Kältebrücken zu finden.

Fitness-Tracker Mio
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Müssen es wirklich 10.000 Schritte am Tag sein? Nein, sagt das Unternehmen Mio – jeder Mensch ist schließlich anders. Der Fitness-Tracker Fuse misst kontinuierlich den Herzschlag und errechnet auf dieser Grundlage einen individuellen Wert für die ideale persönliche Belastung. Auch als Trainingsbegleiter eignet er sich. (Foto: C. Kerkmann)

Samsung Gear 360
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Nutzer können mit der Kamera eigene Rundumbilder und -videos zu machen - wenn sie bereit sind, dafür 400 Euro auszugeben.

Neue Samsung-Smartphones
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Wie erwartet stellte Samsung in Barcelona sein Galaxy S7 (r.) sowie das verwandte Galaxy S7 Edge vor. Mit den beiden aufpolierten Modellen seiner Flaggschiff-Reihe will das Unternehmen die Initiative im hart umkämpften Smartphone-Markt ergreifen. Beide Geräte besitzen eine neue Dual Pixel-Technologie, die für einen blitzschnellen Autofokus und dank der F1.7-Offenblende auch bei dunklen Lichtverhältnissen für gestochen scharfe Bilder sorgt. Zudem wirbt Samsung mit einem leistungsfähigen Akku, der auch ausgiebige Gaming-Sessions ermöglichen soll.

Eine PIN oder ein Passwort muss sich der Anwender nicht merken. Er muss allerdings der Bank vertrauen, dass sie mit den biometrischen Daten so sicher umgeht wie mit dem Geld, das ihr anvertraut wurde. Bisher ist das Hinterlegen solcher Daten im Bankverkehr nicht üblich.

Fujitsu sieht sogar das Geldabheben via Handinnenfläche vor. Entsprechend war ein Geldautomat auf der Messe zu sehen, der neben PIN-Pad auch einen integrierten Venenscanner hatte. Probleme wie das Kopieren von Bezahlkarten würden damit gelöst.

Der Venenscanner gilt als ziemlich sicher und ist bereits seit rund zehn Jahren im Einsatz, allerdings bisher mit bescheidenem Erfolg. In der Regel werden Fingerabdruckscanner vorgezogen. Anders als der herkömmliche Fingerabdruckscanner kann ein Venenscanner jedoch nicht mit einer Fälschung der Handinnenfläche überlistet werden. Zudem arbeitet die Technik ohne Berührung, was Vorteile bei der Hygiene im öffentlichen Raum hat.

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