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Gartner-Studie Globaler Smartphone-Absatz sinkt weiter

Von April bis Ende Juni sind weltweit 368 Millionen Geräte verkauft worden. Nach mehreren rückläufigen Quartalen hat Samsung erstmals wieder zugelegt.
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Im zweiten Quartal verkauften die Chinesen 9 Millionen Smartphones. Quelle: AFP
Xiaomi-Gerät

Im zweiten Quartal verkauften die Chinesen 9 Millionen Smartphones.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Die Zahl der weltweit verkauften Smartphones ist Marktdaten zufolge erneut gesunken. Vor allem die Nachfrage nach teuren Mobiltelefonen ging weiter zurück, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Marktforschungsinstituts Gartner hervorgeht.

Insgesamt wurden mit 368 Millionen Smartphones im zweiten Quartal 1,7 Prozent weniger verkauft als im Jahr zuvor. Um Kunden wieder schneller zu einem Neukauf zu bewegen, statteten Handy-Hersteller mittlerweile auch günstigere Modelle mit mehreren Kameralinsen, rahmenlosen Displays und größeren Akkus aus, sagte Gartner-Experte Anshul Gupta.

Nach sechs aufeinanderfolgenden rückläufigen Quartalen konnte Marktführer Samsung erstmals wieder zulegen und weitere Marktanteile gewinnen, wie aus den Zahlen hervorgeht. Allerdings sei schon im Laufe der vergangenen Wochen die Nachfrage für Samsungs Flagship-Handy S10 allmählich abgekühlt, sodass es für die Südkoreaner schwer werde, auch im Gesamtjahr einen Zuwachs zu erzielen.

Die Nachfrage nach den iPhones von Apple ging dagegen weiter zurück, wenn auch langsamer als zum Jahresanfang.

Trotz der US-Sanktionen gewann der chinesische Rivale Huawei neue Kunden und kam seinem Ziel näher, zur weltweiten Nummer eins aufzurücken. Vor allem auf dem Heimatmarkt erlebte der Apple-Rivale einen Nachfrageboom. Mit 58 Millionen Smartphones gingen im zweiten Quartal bereits knapp 20 Millionen mehr Huawei-Mobiltelefone als iPhones über die Ladentheke.

Dank der hohen Nachfrage nach den neuen Galaxy A Handys sowie den überarbeiteten günstigeren Modellen lag Samsung mit 75 Millionen verkauften Smartphones aber weiter vorn – mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent, gefolgt von Huawei (15,8), Apple (10,5) und dem chinesischen Hersteller Xiaomi (9,0).

Mehr: Huawei will unabhängiger von US-Produkten werden. Die mögliche Kooperation zweier chinesischer Netzwerkbetreiber wäre dagegen ein Rückschlag.

  • rtr
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