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Gefälschte Mails Microsoft kämpft vor Gericht gegen nordkoreanische Hacker

Der US-Konzern übernimmt 50 Webseiten der Hackergruppe „Thallium“. Diese hatte unter anderem die Passwörter von Mitarbeitern der US-Regierung ausgespäht.
31.12.2019 - 09:50 Uhr Kommentieren
Mit gefälschten Mails und Webseiten bekamen Hacker Zugriff auf Passwörter und Terminkalender von Microsoft-Kunden. Quelle: dpa
Microsoft

Mit gefälschten Mails und Webseiten bekamen Hacker Zugriff auf Passwörter und Terminkalender von Microsoft-Kunden.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Microsoft darf per Gerichtsbeschluss 50 Domains übernehmen, die Hacker für Cyberangriffe verwenden. Das hat der Software-Konzern vor einem US-Bezirksgericht erwirkt. Laut Microsoft versucht die „Thallium“ genannte Gruppe, Mitarbeiter von Regierungen, Nuklearprojekten, Denkfabriken und Universitäten in den USA, Japan und Südkorea auszuspähen.

Operieren soll die Gruppe von Nordkorea aus. Mit der Übernahme durch Microsoft können die Websites nicht länger für Angriffe genutzt werden, teilt der Konzern in einem Statement mit. Microsofts Abteilungen für digitale Verbrechen und Bedrohung, die Digital Crimes Unit (DCU) und das Microsoft Threat Intelligence Center (MSTIC), hatten die Aktionen von Thallium zuvor beobachtet.

Die Cyber-Spionage-Gruppe soll über sogenannte „Spear-Phishing-Angriffe in die Konten und Netzwerke von Microsoft-Kunden eingedrungen sein. Glaubwürdig aussehende Mails führen die Empfänger dabei auf Seiten, auf denen sie ihre Passwörter eingeben sollen. Anschließend können die Hacker zum Beispiel eine E-Mail-Weiterleitung einrichten und Termine der Nutzer einsehen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Microsoft gerichtlich gegen eine ausländische Hackergruppe vorgeht. Ähnlich war der Konzern unter anderem bereits gegen die Gruppen Strontium aus Russland und Barium aus China vorgegangen.

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