Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Geldautomaten Schwere Zeiten für Datendiebe

Banken und Sparkassen rüsten gegen den Datenklau an Geldautomaten auf und investieren in bessere Technik. Durchaus mit Erfolg, doch die Betrüger bleiben erfinderisch.
30.12.2012 - 11:24 Uhr Kommentieren
Geldautomaten sind ein beliebtes Ziel für Betrüger. Quelle: dpa

Geldautomaten sind ein beliebtes Ziel für Betrüger.

(Foto: dpa)

Frankfurt Deutschlands Verbraucher müssen dank moderner Technik am Geldautomaten immer weniger Sorge vor Datenklau haben. „Die Skimming-Angriffe haben sich von 2011 auf 2012 fast halbiert“, sagte Margit Schneider von der Euro Kartensysteme GmbH der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt.

Bis Ende November manipulierten Kriminelle demnach bundesweit 473 Geldautomaten, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) auszuspähen („Skimming“) – vor allem in Nordrhein-Westfalen (141 Fälle), Baden-Württemberg (85), Berlin und Hessen (je 59) sowie Bayern (55).

Im gesamten Vorjahr hatte die Branche nach neuesten Angaben 730 Manipulationen gezählt. Euro Kartensysteme ist eine Einrichtung der deutschen Kreditwirtschaft, die sich um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten kümmert.

Von Januar bis Ende November 2012 beschafften sich Kriminelle im In- und Ausland die Daten von 128 319 der 94 Millionen deutschen Girocards. „80 Prozent der potenziellen Schadensfälle konnten durch rechtzeitiges Sperren der Karten verhindert werden“, führte Schneider aus. Nur in 20 600 der Fälle wurden die ausgespähten Daten zu betrügerischen Zwecken eingesetzt. Im gesamten Vorjahr hatten Betrüger in 21 144 Fällen erfolgreich zugeschlagen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    In Deutschland gestohlene Kontodaten setzen Kriminelle nach Erkenntnissen von Euro Kartensysteme vor allem in den USA (28 Prozent), Mexiko (16 Prozent), Kolumbien (12 Prozent), Thailand und Brasilien (je 9 Prozent) ein. Vor allem dort werde mit Kartendoubletten versucht, Geld abzuheben oder einzukaufen.

    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    0 Kommentare zu "Geldautomaten: Schwere Zeiten für Datendiebe"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%