Glasscheibe speichert 360 TByte Glas als Speichermedium der Zukunft

Handlich, große Kapazität und praktisch unbegrenzt haltbar – Forscher aus England haben möglicherweise das Speichermedium der Zukunft entwickelt: Eine kleine Scheibe aus Glas, die etwa so groß ist wie eine 2-Euro-Münze.
Geschenk für die Unesco: Kürzlich übergaben die Forscher eine Kopie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auf einer Glasdisc. (Foto: University of Southampton)
Menschenrechte auf Glas

Geschenk für die Unesco: Kürzlich übergaben die Forscher eine Kopie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auf einer Glasdisc. (Foto: University of Southampton)

BerlinEine kleine Scheibe aus Glas könnte der Datenspeicher der Zukunft sein. Die Scheibe wird mit einem Laser beschrieben und hat eine enorme Speicherkapazität: 360 Terabyte. Entwickelt wurde der Speicher an der Universität von Southampton in Südengland.

Im Glas gibt es Nanopunkte im Abstand von 5 Mikrometern, angelegt in mehreren Schichten. Beim Beschießen mit dem Laser, der Lichtpulse im Femtosekunden-Bereich aussendet, bilden sich aus den Punkten Strukturen, die die Art und Weise, wie das Licht durch die Glasscheibe dringt, verändern. Das Lesegerät ist eine Mischung aus optischem Mikroskop und einem Polarisationsfilter. Es erkennt die Änderungen der Polarisation.

So bleibt Ihr Akku länger fit
Maximale Akkuleistung
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Mit den richtigen Tricks lässt sich die Akkuleistung maximal ausreizen. Hier ein paar Tipps, mit denen man eine optimale Leistung erzielt.

Schnelle Akkuladung dank Original-Ladegerät
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iPads und andere Tablets haben größere Akkus als beispielsweise Mobiltelefone. Das Original-Ladegerät eines iPads bietet dabei eine Leistung von 2100mA, also etwa das Doppelte der Stromstärke, die ein typischer USB-Anschluss unterstützt. Diese zusätzliche Leistung macht sich auch bemerkbar. So ist das iPad mit dem Original-Ladegerät in etwa fünf Stunden aufgeladen, während es beispielsweise mit einem iPhone-5-Ladegerät gute zehn Stunden dauert. Dieses lädt nämlich nur mit etwa 1000mA.

Was beim iPhone 5 noch nicht funktioniert hat, macht das iPhone 6 nun möglich: Mit einem iPad-Netzteil lädt das Gerät schneller. Im Gegensatz zum iPhone 5s holt es sich aus dem leistungsstärkeren Ladegerät mehr Energie.

Laden über einen USB-Port dauert länger
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Greift man zu einem USB-Reiseladegerät eines Drittherstellers, kann es auch bis zu 24 Stunden dauern, bis das iPad vollständig aufgeladen ist. Einige Ladegeräte enthalten zudem Schaltungen, die eine volle Leistung unterbinden. So bremst beispielsweise ein Original-Samsung-Ladegerät den Ladevorgang eines iPads aus. Genauso ist es umgekehrt. Auch das Laden über den USB-Anschluss eines Computers geht langsamer.

Grund dafür ist, dass dabei der Ladestrom nur auf knapp die Hälfte oder noch weniger dessen steigt, was das Ladegerät für die Steckdose bereitstellen kann. Schädlich ist das Aufladen über einen USB-Port aber nicht. Der Akku wird zwar langsamer, aber auch schonender geladen.

Viele Handys müssen nicht an bestimmte Ladegeräte
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Die meisten Handys brauchen dagegen keine speziellen Ladegeräte. Die kleinen Akkus werden auch mit anderen Geräten etwa gleichschnell vollständig aufgeladen. So ist ein iPhone 5 mit dem Original-Ladegerät in etwa zwei Stunden aufgeladen. Mit einem HTC-Reiseladegerät in zwei Stunden und vier Minuten, und mit einem Samsung-Ladegerät in etwa drei Stunden. Ein Tipp für iPhone-Besitzer, die es besonders eilig haben: Ist der Flugmodus aktiviert, lädt der Akku mitunter doppelt so schnell.

Die erste Ladung
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Der erste Ladezyklus ist bei jedem Akku besonders wichtig: Dabei wird der Zustand des Akkus ermittelt. Wenn das Gerät zum ersten Mal aufgeladen wird, soll es für mindestens zwölf Stunden laden. Danach sollte man das Gerät so lange verwenden, bis dem Akku der Saft ausgeht.

Langes Akkuladen erlaubt
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Akkus enthalten Schaltungen, die den Fluss der Energie steuern. Das ermöglicht einen durchgehenden Ladevorgang. Ist der Akku vollständig aufgeladen, achtet ein Batterie-Management-Controller darauf, dass der Akku nicht überladen wird. Lithium-Ionen-Akkus könnten dabei nämlich explodieren.

Akku gut behandeln und im Gerät lassen
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Behandelt man den Akku gut, wird man über viele Jahre Freude daran haben. Deshalb transportiert man den Akku am besten immer im Gerät und achtet darauf, dass der Akku keine Stöße von außen abbekommt. Im Inneren der Batterie befinden sich immerhin Chemikalien, die geschützt werden sollten.

Lediglich bei Notebooks, die den ganzen Tag am Stromkabel hängen, sollte der Akku ausgebaut werden, damit dieser nicht überhitzt.

Die Nanostrukturen sind fünfdimensional (5D): Neben der Position auf der x-,y- und z-Achse kommt als Parameter noch die Ausrichtung der Nanostruktur sowie die Größe hinzu, die einen Einfluss auf die Lichtbrechung hat.

Glas als Werkstoff ist sehr beständig. Nach Angaben der Forscher hält der Speicher Temperaturen bis 1000 Grad stand. Bei Zimmertemperatur soll er knapp 13,8 Milliarden Jahre halten – das entspricht dem dreifachen Alter unseres Sonnensystems.

Die Forscher um Peter Kazansky arbeiten schon seit mehreren Jahren an dieser Technik. 2013 speicherten sie erstmals auf diese Weise Daten in 5D: eine 300 KByte große Testdatei. Kürzlich übergaben sie der Unesco eine Kopie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auf einer Glasdisc.

„Es ist aufregend, dass wir die Technik geschaffen haben, um Dokumente und Informationen zu speichern und sie so für zukünftige Generationen erhalten“, sagt Kazansky. Derzeit suchen die Forscher nach Unternehmen, um die Technik zu vermarkten.

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