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Google Assistant Siri bekommt Konkurrenz auf dem iPhone

Bei der Entwicklerkonferenz Google I/O dürfte einer der Schwerpunkte auf künstlicher Intelligenz liegen. Laut einem Medienbericht soll der Google Assistant erstmals auch auf das iPhone kommen – als separate App.
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Der Siri-Konkurrent könnte bald auch auf dem iPhone verfügbar sein. Quelle: AP
Googles Sprachassistent

Der Siri-Konkurrent könnte bald auch auf dem iPhone verfügbar sein.

(Foto: AP)

Mountain View Im Konkurrenzkampf der digitalen Assistenten will Google die Siri-Software von Apple auf dem iPhone herausfordern. Der Google Assistant solle dafür als eigenständige App zur Verfügung gestellt werden, berichtete der Finanzdienst Bloomberg. Die Ankündigung sei auf der am Mittwoch beginnenden Entwicklerkonferenz Google I/O geplant, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Der Google Assistant auf dem iPhone werde mit verschiedenen Apps des Internet-Konzerns zusammenarbeiten, hieß es. So solle es zum Beispiel ausreichen, dem Assistenten zu sagen, dass man ein bestimmtes Video sehen möchte, damit es bei YouTube gestartet werde.

Google hatte den Assistant auf der Google I/O vor einem Jahr vorgestellt und im Herbst auf den Markt gebracht. Das erklärte Ziel ist, ihn in möglichst viele Geräte verschiedener Hersteller zu integrieren, damit Nutzer immer darauf zugreifen können. Bisher war der Assistant allerdings nur in Google-Produkten aktiv – dem Smartphone „Pixel“, dem Kurzmitteilungsdienst „Allo“ und dem vernetzten Lautsprecher „Home“. Jetzt solle er unter anderem in Hausgeräte der Marke GE eingebunden werden. Konkurrent Amazon brachte bereits Anfang des Jahres seine Assistentin Alexa in Hausgeräte des GE-Rivalen Whirlpool.

Digitale Assistenten gelten als aussichtsreicher künftiger Weg, mit Computer-Technik zu kommunizieren. Amazon landete einen Überraschungserfolg mit Alexa in seinem vernetzten Lautsprecher „Echo“. Google verkauft seit Herbst sein Konkurrenzgerät „Home“, Apple arbeitet laut Medienberichten auch an einem Lautsprecher mit Siri an Board.

Als weiteren Bereich werde der Assistant das Auto erschließen, berichteten Bloomberg und die „Automobilwoche“. Auf der Google I/O werde es neue Modele von Audi und Volvo zu sehen geben, in denen die Infotainment-Anlage erstmals auf der Basis von Googles Android-Betriebssystem läuft.

Auf den I/O-Konferenzen werden traditionell auch Details zur nächsten Version des im Smartphone-Markt meistgenutzten Android vorgestellt. Bereits bekannt ist, das Google die Batterielaufzeit, den Umgang mit Benachrichtigungen und Einstellungen sowie die Audioqualität verbessern will. Jetzt werden weitere Informationen erwartet. Google benennt die Android-Version traditionell in alphabetischer Reihenfolgen nach Süßigkeiten. Auf der Google I/O im Vorjahr dürften die Entwickler Namen für das vorherige Android N vorschlagen – es wurde am Ende „Nougat“. Für Android O wird unter anderem „Oreo“ als wahrscheinlicher Name gehandelt.

Die zehn besten Sprachbefehle
Sprechen statt Tippen
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Experten sind sich einig, dass die Zukunft der Sprachsteuerung gehört. Ob Alexa (Amazon), Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder Google Home: Die digitalen Assistenten helfen bei der Suche nach dem Fernsehprogramm, steuern vernetzte Haustechnik, bestellen ein Taxi und vieles mehr. Die Zeitschrift „Computer Bild“ (6/2017) hat das Bierdosen-große System Alexa getestet und die zehn besten Sprechbefehle notiert.

(Foto: Getty Images)
„Alexa, leiser!“
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Was noch nicht klappt, so die Kollegen von „Computer Bild“, ist per Alexa und Fire TV die TV-Lautstärke zu regeln. Wohl aber mit den Echo-Lautsprechern. Auch „...lauter!“ soll gehen und mit „Alexa, Ton aus!“ lässt sich die smarte Assistentin stumm machen.

(Foto: dpa)
„Alexa, was steht in meinem Kalender?“
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Nach diesem Befehl liest die Sprachassistentin den nächsten Termin mit dem Chef oder einem Geschäftspartner vor, den Sie sich bei Google oder Outlook notiert haben. Neue Termine werden von Alexa mit dem Befehl: „Alexa, füge meinem Kalender einen Termin hinzu“ übernommen, eingerichtet wird der Kalender in der App.

(Foto: dpa)
„...suche nach Bruce Willis!“
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Für diejenigen, die Filmdienste wir Netflix oder Amazon Prima abonniert und Fire TV haben, durchsucht Alexa alles gleichzeitig nach beispielsweise Bruce Willis. Die Wiedergebe lässt sich mit Befehlen wie „Pause!“ oder „Nächste Episode“ steuern.

(Foto: AFP)
„Alexa, wie ist das Wetter in Rom?“
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Was die Kollegen von „Computer Bild“ aber auch entdeckt haben: Alexa ist fehlbar. So ertönt nach diesem Befehl die Wetterlage im mecklenburgischen Rom, denn das italienische scheint ihr unbekannt. Eine Prognose für Ihren Standort gibt es aber mit „Alexa, wie wird das Wetter?“.

(Foto: dpa)
„Alexa, was gibt es Neues?“
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Nach diesem Befehl nennt die Dame Alexa die neuesten Nachrichten. In der Alexa-App werden Themengebiete, die Sie interessieren, konfiguriert und mit „Alexa, weiter!“ springen Sie zur nächsten Nachricht.

„Alexa, wie hat Schalke 04 gespielt?“
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Auch über die aktuellsten Sportergebnisse informiert die Sprachassistentin. Lieblingsmannschaften lassen sich in der App eintragen, die nächsten Spieltermine gibt es nach dem Befehl: „Alexa, wann spielt Schalke 04 als Nächstes?“

(Foto: dpa)

Weitere Neuigkeiten könnte es zu Googles Plänen bei virtueller Realität geben, bei der Nutzer mit Speziallbrillen in künstliche Welten eintauchen können. Im vergangenen Jahr hatte Google die Plattform „Daydream“ für VR-Inhalte gestartet und dafür ein Brillengehäuse mit Linsen vorgestellt, in das ein Smartphone eingesteckt wird, das als Bildschirm dient.

Google veranstaltet das Event zum zweiten Mal in Folge nicht in San Francisco, sondern in einer Freiluft-Konzertarena in der Nähe seines Hauptquartiers im kalifornischen Mountain View.

  • dpa
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