Google Chromebooks Neue Computer mit dem Anti-Windows

Google will mit seinem Betriebssystem Chrome OS die Laptops erobern – bislang mit wenig Erfolg. Jetzt sollen zwei Chromebooks von Samsung und Acer die Nutzer in Deutschland vom ungewöhnlichen Konzept überzeugen.
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Ein Computer als Portal zu den Google-Diensten: Das C7 von Acer nutzt das Betriebssystem Chrome OS. Quelle: Acer

Ein Computer als Portal zu den Google-Diensten: Das C7 von Acer nutzt das Betriebssystem Chrome OS.

Mountain ViewGoogle geht mit seinem Internet-basierten Betriebssystem Chrome in die Offensive: Der Internet-Konzern hat neue Modelle der Chromebook-Laptops für sechs Länder angekündigt. In Deutschland kommen Einsteigergeräte von Samsung und Acer auf den Markt. Das vor kurzem vorgestellte Spitzenmodell Chromebook Pixel ist allerdings weiterhin nicht erhältlich.

Bei dem neuartigen Betriebssystem werden die Programme und Daten aus dem Internet abgerufen. Das Gerät ist somit das Portal zu den Online-Diensten von Google. Das macht zwar eine ständige stabile Internet-Verbindung notwendig, erlaubt aber auch mehr Sicherheit – weil die Software immer aktuell ist – sowie schlankere und günstigere Geräte. Inzwischen gibt es aber auch einen Offline-Modus.

Die beiden neuen Geräte zielen auf die Einsteigerklasse. Das C7 von Acer kostet 279 Euro. Es hat einen 11,6-Zoll-Bildschirm und wiegt 1,4 Kilogramm. Ein Celeron-Doppelkernchip treibt das Gerät an. Neben 100 Gigabyte kostenlosem Speicher in der Cloud hat es eine 320 Gigabyte große Festplatte eingebaut. Drei Anschlüsse mit dem neuesten Standard USB 3.0 sollen für eine flotten Datenübertragung sorgen, Bilder und Videos können per HDMI auf den Fernseher oder andere Geräte übertragen werden. Der Akku soll mehr als vier Stunden halten.

Samsung verkauft sein Chromebook für 299 Euro. Es soll vor allem mit seiner kompakten Bauweise punkten: Das Gerät ist ebenfalls 11,6 Zoll groß, wiegt aber nur 1,1 Kilogramm und ist mit 1,8 Zentimetern Bauhöhe sehr dünn. Dafür müssen Nutzer beim Speicher Abstriche machen, an Bord ist nur ein 16 Gigabyte großes SSD-Laufwerk. Der Akku soll für sechs Stunden reichen.

100 Gigabyte kostenloser Speicherplatz
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8 Kommentare zu "Google Chromebooks: Neue Computer mit dem Anti-Windows"

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  • @Computerski
    ... das einzig sinnvolle... ist Linux. Das ist Unsinn - oder zumindest nicht zu Ende gedacht!

    Auch Linux oder Linux-Varianten können nicht verhindern, dass Anbieter Dienste mit Nutzerkonten verbinden und so Käufen komplett abhängig werden. Auf welcher technischen Basis das geschied ist doch wurscht. Die Googlebrille 'läuft' wahrscheinlich auch auf einen Linux-Variante.

    Wichtig wäre es, so ungern Open System Fans das auch hören, dass (gesetzlich) übergeordnete technische Schnittstellen, die Dienstleistungen von den Produkten trennen, gesetzlich verbindlich definiert werden. (Weiterentwicklungen werden dadurch nicht behindert, sondern geben kurzfristige Vorteile für Anbieter.)

    In einem Beispiel: wir können froh sein, dass eine Waschmaschine mit dem Strom (230 Volt, 50 Hz) aller Energieversorger betrieben werden kann und nicht nur mit dem Strom des Herstellers!

    Der vielbeschworene 'freie' Markt hätte das anders geregelt. Da müssten wir heute zum Betrieb einer xyb-Waschmaschiene auch einen xyb-Stromanschluss, mindestens aber ein xyb-Stromabrechnungskonto besitzen.

    Also der sogenannte 'freie' nicht geregelte Markt führt wohin: in die Sklaverei!

  • Die einzige sinnvole und deutlich preiswertere Alternative zu MS-Windows ist LINUX.

  • Auch Google war einmal ein sympathisches Unternehmen.

  • Viel Spass mit den Stasi-Books :D

  • Google wird immer mehr zu Datenkrake…

    -Wer Google Mail hat, willigt ein, dass Google seine persönlichen Emails für Werbezecke mitlesen kann (Briefgeheimnis ade).
    -Wer ein Android/Google Handy hat (Marktanteil 70%), gibt schon jetzt Preis, wie er surft und per GPS- Ortung an welchen Geschäften man vorbeigeht, was Google natürlich für seine Werbung interessiert, so dass dann…
    -die Werbung im Google Chrome Browser des neuen Chromebooks erscheint. Persönliche Briefe und Daten werden dann in die Cloud, d. h. auf Google Server gespeichert, für … Werbezecke.
    -Ach ja. Am Ende des Jahres gibt es noch Google Glass (die technische Wunderbrille) zu kaufen. Dann wird man per Google Maps direkt in die passenden Geschäfte geführt. Toll!!

    Da bleib ich lieber bei Microsoft oder Apple…

  • "Bei dem neuartigen Betriebssystem werden die Programme und Daten aus dem Internet abgerufen. Das Gerät ist somit das Portal zu den Online-Diensten von Google. Das macht zwar eine ständige stabile Internet-Verbindung notwendig, erlaubt aber auch mehr Sicherheit –"
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    Als ich das las, wußte ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Egal, was man macht, der große Bruder liest immer hübsch mit. Wer Google vertraut, hat allerdings nichts besseres verdient.
    Bei mir ist alles, was mit Google zu tun hat, als "unzuverlässig" getagged und richtig massiv eingeschränkt: Keine Cookies, keine Scripts, keine Werbung, kein Referer etc.

  • Die werden sich solange nicht richtig umsetzen können wie die Internetgemeinschaft sich nicht sicher sein kann dass es die meisten PC SPiele unterstützen kann oder Videos oder flash-spiele gut abspielen kann. Hat es keine dieser eigenschaften wird sich dieses Zeug nur schwer weiter verbreiten können.

  • Wer sich gänzlich von Google abhängig (und den eigenen Computer zum dummen Terminal) machen will: viel Spaß dabei!

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