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Google Lens Google macht die Smartphone-Kamera klüger

Mit dem Lens-Programm verleiht Google Smartphone-Kameras die Fähigkeit, Bildinhalte zu erkennen und weiterzuverarbeiten. Das Feature bringt Endnutzer näher an Googles KI-Bemühungen heran.
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Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O hat der Google CEO die neue Funktion Google Lens vorgestellt. Quelle: AP
Sundar Pichai

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O hat der Google CEO die neue Funktion Google Lens vorgestellt.

(Foto: AP)

Berlin Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O die neue Funktion Google Lens vorgestellt. Google Lens soll Smartphone-Kameras ermöglichen, die erfassten Bilder zu deuten, Informationen zu geben und zu verarbeiten. Das Lens-Programm stellt damit einen weiteren Schritt Googles dar, künstliche Intelligenz in seine Services einzuarbeiten.

Google-Chef Sundar Pichai zeigte während der Keynote einige Beispiele, wie sich Google Lens einsetzen lässt. So sollen Nutzer beispielsweise den genauen Namen einer Blume erfahren können, die sie gerade im Sucher ihrer Kamera-App sehen. Dazu sollen sie lediglich den Google Assistant aktivieren müssen, wenn sie das Objekt im Sucher sehen.

Was Google Neues plant
Künstliche Intelligenz I
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KI soll künftig im Mittelpunkt aller Google-Dienste stehen und den Nutzern das Leben leichter machen. So kann zum Beispiel das neue Angebot „Google Lens“ Objekte vor der Smartphone-Kamera erkennen – egal, ob es sich um eine Pflanze oder ein Gebäude handelt.

(Foto: AP)
Künstliche Intelligenz II
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Für Kurzmitteilungen gibt es eine Echtzeit-Übersetzung in andere Sprachen. Der Google-Assistent im Lautsprecher „Home“ erkennt Nutzer an der Stimme und sucht für die Person passende Informationen heraus.

(Foto: Reuters)
Der Google-Assistent
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Der Google-Assistent kommt als eigenständige App auf das iPhone. Damit fordert Google Apples Assistenz-Software Siri direkt auf der heimischen Plattform heraus.

(Foto: AP)
VR-Brille
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Eine vollwertige VR-Brille wird es jetzt auch von Google geben. Anfangs setzte der Internet-Konzern voll auf die einfachere Lösung, ein Smartphone in ein Gehäuse mit Linse zu stecken. Jetzt wird gemeinsam mit Lenovo und HTC ein technisch anspruchsvolleres Modell mit eigenem Bildschirm entwickelt.

(Foto: AFP)
VR-Brille
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Das System wird nicht so leistungsfähig wie eine Oculus-Brille von Facebook sein, benötigt dafür aber auch keinen teuren PC.

(Foto: dpa)
Augmented Reality
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Erweiterte Realität wird zum Beispiel helfen, das richtige Regal im Supermarkt zu finden – und zwar indem die Marschrichtung in das Kamerabild auf dem Smartphone-Display eingeblendet wird.

(Foto: AFP)
Android O
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Android O bekommt als diesjährige Version des meistbenutzten Smartphone-Betriebssystems unter anderem ausgeklügeltere Benachrichtigungen und einen Bild-in-Bild-Modus, wie man ihm vom Fernseher kennt.

(Foto: Reuters)

Andere Beispiele sind praktischerer Natur: So sollen Nutzer eine SSID und ein Passwort vom Router abfotografieren und diese Daten direkt verwenden können. Die Zugangsdaten werden automatisch in den Einstellungen des Android-Gerätes übernommen. Im Alltag dürfte eine derartige Funktion in manchen Fällen praktisch sein.

Ein drittes Anwendungsszenario ist die Erkennung von Geschäften auf der Straße. Mit Hilfe von Google Lens sollen Nutzer ihre Kamera einfach auf verschiedene Geschäfte richten können und daraufhin Informationen zu diesen erhalten. Dazu zählen beispielsweise Restaurantbewertungen und andere Details.

Google Lens soll sowohl mit dem Google Assistant als auch mit Google Fotos nutzbar sein. Das bedeutet, dass auch User ohne den Assistenten die Funktion nutzen können, wenn sie das Bild in der Fotos-App anschauen. Eine Live-Erkennung ist dann wohl nicht möglich – genauere Details hat Google noch nicht verraten.

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