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Google-Mail China blockiert E-Mail-Dienst

Seit 2010 ist Google nicht mehr in China präsent, seitdem greifen die Chinesen über Hongkong auf Dienste des Suchmaschinenkonzerns zu. Diesen Zugang scheint die chinesische Regierung nun blockiert zu haben.
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Kein Gmail für China: Das Regime scheint den Zugang zu dem E-Mail-Dienst gesperrt zu haben. Quelle: dpa

Kein Gmail für China: Das Regime scheint den Zugang zu dem E-Mail-Dienst gesperrt zu haben.

(Foto: dpa)

PekingDer Zugang zu Googles E-Mail-Dienst Gmail ist in China nach Angaben von Nutzern gesperrt worden. Der Nachrichtenverkehr war bereits am Freitag stark zurückgegangen. Am Samstag kam er fast völlig zum Erliegen, wie am Montag aus dem Transparenzbericht des US-Internet-Unternehmens hervorging.

Nutzer berichteten, der Dienst sei auch über Smartphone-Apps nicht erreichbar. Lediglich über einen verschlüsselten Datentunnel (VPN) scheine Gmail zu funktionieren. China habe den Zugang zu dem Google-Dienst über Hongkong blockiert, teilte die Internet-Analysefirma Dyn Research auf Twitter mit.

Vor dem 25. Jahrestag des Pekinger Massakers im Juni war erstmals der Zugang zu allen Google-Diensten in China wie Suche, Gmail, Maps und die Fotoplattform Picasa gesperrt worden. Google zog sich 2010 aus China zurück, um sich nicht selber zensieren zu müssen. Seitdem wurden Nutzer automatisch auf die Suchseite in Hongkong umgeleitet.

Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sowie Youtube sind in China ohnehin blockiert. Das gilt auch für Webseiten von Menschenrechtsorganisationen und ausländischen Medien wie der „New York Times“ oder der Nachrichtenagentur Bloomberg. Viele Chinesen umgehen die Sperren mit VPN-Tunneldiensten.

  • dpa
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