Green 500 Umweltfreundlichster Rechner Europas steht in Frankfurt

In New Orleans ist die internationale Rangliste „Green 500“ veröffentlicht worden. Demnach ist ein an der Frankfurter Goethe-Universität entwickelter Großrechner der umweltfreundlichste Supercomputer Europas.
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HB FRANKFURT/MAIN. Wissenschaftler der Goethe-Universität in Frankfurt am Main haben den umweltfreundlichsten Großcomputer Europas entwickelt. Auf der globalen Rangliste der energieeffizientesten Supercomputer, der aktuell in New Orleans veröffentlichten „Green 500“, belegt der Hochleistungsrechner Platz vier und damit europaweit die Spitzenposition der Großcomputer.

Auf den ersten drei Plätzen sind kleinere Spezialcomputer, wie die Goethe-Universität am Freitag mitteilte. Im weltweiten Vergleich habe der Großcomputer, der am Montag (22. November) im Industriepark Hoechst in Betrieb genommen werden soll, Platz acht erreicht.

Der von den Frankfurter Wissenschaftlern Volker Lindenstruth und Hans Jürgen Lüdde entworfene Rechner ist mit einer Geschwindigkeit von 285 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde der zweitschnellste Computer in Deutschland und der viertschnellste in Europa. Er verbraucht nur etwa ein Viertel der Energie eines gängigen, vergleichbar schnellen Supercomputers.

Die Energieeffizienz werde unter anderem durch ein neuartiges Kühlsystem erreicht, das die im Computer entstehende Wärme abführe. Der Großcomputer soll künftig für wissenschaftliche Zwecke Berechnungen erstellen und Daten auswerten.

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2 Kommentare zu "Green 500: Umweltfreundlichster Rechner Europas steht in Frankfurt"

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  • Der umweltfreundlichste Rechner steht bei mir im Schrank. Wird nicht mehr benutzt, verbraucht also auch keine Energie. Komisch dass der auf der Rangliste gar nicht auftaucht.

  • Wenn eine führende Wirtschaftszeitung bewertungen dieser Art abgibt, dann sollte dahinter ein klar definierter, nachvollziehbarer und überprüfbarer bewertungsmaßstab stehen. Das ist bei der Aussage "umweltfreundlichster Großcomputer" nicht der Fall. Wie wir am Ende lernen, geht es gar nicht um "Umwelt", sondern um Stromverbrauch. Vielleicht sollte man in der Redaktion einmal in Erwägung ziehen, die "Esoterik-brücke" zwischen dem rationalen Thema Energieversorgung und dem irrational weggedrifteten Thema "Umwelt" endlich aufzugeben.

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