Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Hackerangriff Juwelier Wempe wurde von Cyberkriminellen erpresst

Hacker forderten von der Hamburger Juwelierkette eine hohe Summe in Bitcoin. Wempe gab den Forderungen der Kriminellen nach.
Kommentieren

Cyberangriffe: „Wempe ist kein Einzelfall, es werden jährlich Hunderte Fälle registriert“

Hamburg Die Hamburger Juwelierkette Wempe ist von Cyberkriminellen erpresst worden. Die Täter hätten das Computersystem der Firma mit einer speziellen Software blockiert, bestätigte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. „Das war eine Geiselnahme unserer Daten auf unseren eigenen Servern“, sagte Sprecherin Nadja Weisweiler dem „Hamburger Abendblatt“.

Der Angriff auf den Juwelier mit Filialen in mehreren deutschen Städten und etwa in New York und London begann demnach bereits vor einer Woche. „Seit dem Morgen des 24.06.2019 konnten wir unsere IT nicht mehr nutzen“, sagte die Sprecherin der dpa.

Die Kriminellen hinterließen laut „Abendblatt“ auf den Servern eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme. Laut „Bild“ forderten die Hacker die Zahlung einer hohen Summe in der Internetwährung Bitcoin. Wempe habe das Lösegeld gezahlt und dann ein Passwort erhalten, um wieder Zugriff auf seine Computer zu erhalten.

„Um die Situation und vor allen Dingen die Kommunikation mit den Tätern nicht zu eskalieren und zu gefährden, haben wir nach Rücksprache mit dem LKA die externe Kommunikation bis jetzt bewusst unterbunden“, sagte die Sprecherin des Unternehmens.

Die auf den Computern gelagerten Daten der Kunden waren laut Wempe nicht betroffen. Auch der Verkauf konnte fast normal weitergehen, da die Kassen nicht betroffen waren. Wie das „Abendblatt“ berichtete, konnten allerdings keine Rechnungen ausgedruckt werden und wurden deshalb per Hand geschrieben.

Mehr: Eine US-Kleinstadt zahlt rund 500.000 Dollar, um wieder an ihre Daten zu kommen. Lesen Sie hier, wie Cyberkriminelle immer häufiger gezielt Kommunen attackieren.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Hackerangriff - Juwelier Wempe wurde von Cyberkriminellen erpresst

0 Kommentare zu "Hackerangriff: Juwelier Wempe wurde von Cyberkriminellen erpresst"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote