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Halbleiterkrise Chipfertiger Globalfoundries will eine Milliarde Dollar in Deutschland investieren

Am Firmenstandort in Singapur will Globalfoundries eine neue Fertigungsanalage fördern. Eine Milliarde Dollar sollen auch nach Deutschland fließen.
22.06.2021 Update: 22.06.2021 - 15:34 Uhr Kommentieren
Globalfoundries ist einer der größten Chipauftragsfertiger der Welt. Quelle: via REUTERS
Globalfoundries Campus

Globalfoundries ist einer der größten Chipauftragsfertiger der Welt.

(Foto: via REUTERS)

Singapur Der US-Chipkonzern Globalfoundries will mitten in der anhaltenden Halbleiter-Knappheit eine Milliarde Dollar in das Geschäft in Deutschland stecken. Allein für 2021 seien rund 400 Millionen Dollar für den Standort in Dresden vorgesehen, sagte eine Firmensprecherin am Dienstag Reuters.

Allerdings liefen derzeit noch Gespräche mit dem Bund hinsichtlich der „Unterstützung der Investitionen“. Ziel sei es, bis 2023 die Kapazität von Dresden auf mehr als 800.000 Wafer im Jahr zu steigern. Das entspreche einer Verdoppelung der aktuellen Kapazität.

Weltweit würden sechs Milliarden Dollar investiert, um die Fertigung auszubauen, kündigte Firmenchef Thomas Caulfield gegenüber Journalisten an. Davon entfielen mehr als vier Milliarden Dollar auf den Standort in Singapur, jeweils eine Milliarde flössen nach Deutschland und die USA. Globalfoundries stellt sogenannte Wafer mit 300 Millimeter Durchmesser und Wafer-Äquivalente mit 200 Millimeter Durchmesser her.

Letztlich gehe es vor allem um neue Kapazitäten für die Autobranche. Die sechs Milliarden Dollar – darunter auch staatliche Subventionen – würden zusätzlich zu den bereits im März angekündigten Investitionen in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar aufgebracht.

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Standort erkennen

    Globalfoundries ist neben TSMC und Samsung einer der größten Chipauftragsfertiger der Welt und wird von einem Staatsfonds aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kontrolliert.

    Weil in der Pandemie die Chipnachfrage rasant gestiegen ist und viele Branchen mit Nachschubproblemen zu kämpfen haben, investieren Unternehmen derzeit massiv in neue Fabriken. Der südkoreanische Samsung-Konzern will bis 2030 rund 125 Milliarden Euro in Chip-Prozessoren und Auftragsfertigung stecken.

    Die in Taiwan beheimatete TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) investiert allein in den nächsten drei Jahren 100 Milliarden Dollar (84 Milliarden Euro). Vom Chip-Boom profitieren auch Zulieferer wie ASML oder Aixtron, die Spezialmaschinen zur Herstellung von Halbleitern anbieten.

    Mehr: Chipkrise am Tiefpunkt: Lieferengpässe lähmen die Autoindustrie weiter

    • dpa
    • rtr
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