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Holding siegt im Streit um Markenrechte Agfa vergibt Lizenz für Digitalkameras

Im Streit um die Nutzungsrechte der Marke Agfa-Photo hat die nicht von der Insolvenz betroffene Agfa Holding-Photo einen juristischen Sieg errungen.

HB DÜSSELDORF. Ein internationales Schiedsgericht habe der Leverkusener Holding per Einstweiliger Verfügung gestattet, einen Lizenzvertrag mit der Firma Plawa zu schließen, sagte ein Sprecher der Holding. Der neue Lizenznehmer, die Plawa-Feinwerktechnik, werde nun Digitalkameras unter dem Markennamen Agfa-Photo vertreiben.

Die belgische Agfa Gevaert ist damit im Markenstreit unterlegen. Dem Schiedsspruch zufolge sind auch weitere Lizenzverträge erlaubt. Laut Holding-Sprecher ist die Holding dazu bereits in Gesprächen mit mehreren Interessenten. Detailangaben machte er nicht.

Das Traditionsunternehmen Agfa-Photo hatte im Mai 2005 Insolvenz angemeldet. Die Holding war von der Insolvenz nicht betroffen. Zwischen der Holding um den Geschäftsmann Hartmut Emans und der belgischen Agfa Gevaert als einstiger Mutter der insolventen Afga-Photo war nach der Insolvenz ein Streit um die Markenrechte entbrannt. Dieser sei nun klar zu Gunsten der Holding entschieden, betonte der Sprecher.

Offen ist noch eine Klage auf Schadenersatz gegen Gevaert. Die Holding in Leverkusen gehört zu 62 Prozent der Nanno Beteiligungsholding um Hartmut Emans, zu 27 Prozent amerikanischen Finanzinvestoren und zu elf Prozent dem Management der Holding.

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