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IBM und Forscher wollen Teil des Gehirns simulieren

Der Computerhersteller IBM und ein Schweizer Forscherteam wollen gemeinsam einen Teil des menschlichen Gehirns simulieren.

dpa STUTTGART. Der Computerhersteller IBM und ein Schweizer Forscherteam wollen gemeinsam einen Teil des menschlichen Gehirns simulieren. Während die Wissenschaftler der Polytechnischen Hochschule Lausanne (Epfl) komplexe Modelle in das Projekt „Blue Brain“ einbringen, stellt IBM einen Supercomputer, der deren Berechnung bewältigen soll.

Wie IBM am Montag in Stuttgart mitteilte, würden mit den Neuronenschaltkreisen grundlegende Bausteine des menschlichen Gehirns mittels Computerprogrammen simuliert.

Im Jahr 2008 wollen die Wissenschaftler die perfekte virtuelle Reproduktion eines ersten Gehirnteils fertig gestellt haben. Das Projekt soll dann über die Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- und Speicherkapazität der menschlichen Schaltzentrale Aufschluss geben. Der medizinische Nutzen könne auf lange Sicht die Heilung von Krankheiten wie Alzheimer, Psychosen oder Autismus sein, sagte Forschungsleiter, Henry Markram. „Davon sind wir aber noch viele Jahre entfernt.“ Zusätzlich könnten mit den Erkenntnissen auch Computerchips mit ungeahnter Rechenleistung entwickelt werden.

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