IFA 2012 Euronics zieht positive Zwischenbilanz

Der Fachhandelsverband Euronics sieht von der IFA deutliche Impulse für den Fachhandel in Deutschland. Zeitgleich warnt er aber vor einem ruinösen Preiskampf in der Unterhaltungselektronik.
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Von der IFA dürften deutliche Impulse für den Fachhandel ausgehen. Quelle: dpa

Von der IFA dürften deutliche Impulse für den Fachhandel ausgehen.

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BerlinZur Halbzeit der IFA in Berlin zieht der Handelsfachverband Euronics eine positive Zwischenbilanz. Die Messe gebe dem Fachhandel in Deutschland wieder deutliche Impulse, sagte Benedict Kober, Vorstandssprecher Euronics, der Nachrichtenagentur dpa. „Die IFA findet zu einem idealen Zeitpunkt für das Weihnachtsgeschäft statt“, sagte Kober. „Und die konjunkturellen Rahmendaten lassen in Deutschland immer noch zu, dass Konsum machbar ist.“ Die Eurokrise wirke sich bislang nicht negativ auf den Konsumenten aus.

Die Hersteller zeigten in Berlin zahlreiche wichtige Innovationen wie etwa OLED-Fernseher und mobile, internetfähige Geräte. Neben das Brot- und Butter-Geschäft mit Flachbildfernsehern, und Haushaltsgeräten, der sogenannten Weißen Ware, träten nun auch verstärkt neue Tablet-PCs, Ultrabooks und Smartphones dazu. Unter dem Begriff „Smart“ wüchsen alle Geräte zu einer Produktfamilie zusammen. Während sich das Kerngeschäft auf hohem Niveau stabil halte, brächten Smartphones und Tablets den Markt nach vorn.

Eine Vielzahl von Möglichkeiten, etwa das Tablet als zweiten Bildschirm neben dem Fernseher zu nutzen oder mit dem Smartphone das Fernsehprogramm oder die Musikanlage zu steuern, müssten den Verbrauchern nun erklärt werden, sagte Kober. „Das ist die Königsdisziplin des Fachhandels.“

Viele Hersteller beschritten allerdings „Wege, die ruinös sind“, schätzt Kober und spielte damit auf den anhaltenden Preiskampf in der Unterhaltungselektronik an. „Es geht nicht, wenn wir nur auf billig setzen, aber gleichzeitig auch Innovationen haben wollen.“ Forschung und Entwicklung koste Geld. Der Verdrängungswettbewerb vor allem durch Discounter und große Elektronikketten würden letztlich dem Kunden schaden. „Wenn ich morgen nur noch zwei oder drei Marken habe, wird es weniger Wettbewerb geben, und der Konsument hat das Nachsehen.“


  • dpa
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