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Im Vorfeld der Cebit Mittelstand im Visier der Softwärehäuser

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Bis 2010 verspricht sich Microsoft weltweit ein Umsatzvolumen von rund zehn Mrd. Dollar mit Unternehmenssoftware. In den vergangenen Jahren hatte der Softwareriese den dänischen SAP - Konkurrenten Navision und den US-Anbieter Great Plains geschluckt, um sich für den Kampf um Marktanteile zu stärken. Auch künftig schließt Baier weitere Übernahmen nicht aus.

Auch Marktführer bei Unternehmens-Software SAP rechnet mit einer anhaltenden Konsolidierung. "Kleine Unternehmen bieten oft nur sehr spezialisierte, auf ein Problem fixierte Lösungen", sagt Hans Uhink, -Jürgen bei dem deutschen Unternehmen aus Walldorf für das weltweite Mittelstandsgeschäft verantwortlich. Abhilfe böten Kooperationen. Für sein Software-Paket Business One habe type="organisation" value="DE0007164600">SAP bereits mehr als 50 Partnerunternehmen gewonnen. Sie kombinieren die SAP-Software mit speziellen Zusatzangeboten für Mittelständler.

Eine ähnliche Strategie verfolgt der weltgrößte Computerhersteller IBM, der mit seiner Produktreihe "express" auf Mittelständler mit etwa 100 bis 1 000 Beschäftigten zielt. Gerade für solche Firmen komme es auf Bedienungsfreundlichkeit und eine unkomplizierte Installation an, sagt Giorgio Montani, der das IBM-Mittelstandsgeschäft in Europa leitet. Weltweit habe sich IBM für das Segment über 100 unabhängige Softwarehäuser ins Boot geholt, die beispielsweise spezielle E- Commerce- oder Buchhaltungslösungen erarbeiten. "Wir setzen eher auf Kooperationen als auf Zukäufe", sagt Montani. IBM erwirtschaftet ein Fünftel seines weltweiten Umsatzes im Mittelstandsgeschäft.

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