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Impfen in den Betrieben Zulieferer Mubea impft als erster Mittelständler

Das Familienunternehmen hat sich zunächst vergeblich um ein Pilotprojekt für Impfungen durch Betriebsärzte bemüht. Jetzt hat es doch eine Lösung gefunden.
21.05.2021 - 08:31 Uhr Kommentieren
Gerade im Mittelstand könnten die Mediziner eine wichtige Rolle spielen. Quelle: dpa
Impfung durch den Betriebsarzt

Gerade im Mittelstand könnten die Mediziner eine wichtige Rolle spielen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Betriebe bereiten sich dieser Tage darauf vor, dass sie bald endlich ihre Mitarbeiter impfen können. Am Freitag müssen sie ihre Bestellungen aufgeben, damit sie am 7. Juni loslegen können.

Pilotprojekte hat es nur wenige gegeben. Auch der Auto- und Luftfahrtzulieferer Mubea, der weltweit an 45 Standorten mit mehr als 14.000 Mitarbeitern rund 2,5 Milliarden Euro umsetzt, hatte sich um Pilotprojekte beworben.

Das 1916 gegründete Familienunternehmen mit Hauptsitz in Attendorn und einer Produktion im thüringischen Weißensee hatte sich früh an die Ministerpräsidenten in NRW, Armin Laschet (CDU), und Thüringen, Bodo Ramelow (Die Linke), gewandt, doch zunächst ohne Erfolg. Von dem Linken-Politiker kam dann aber doch kürzlich der entscheidende Tipp.

In Thüringen ist die Zahl der Infizierten seit Monaten besonders hoch. Ramelow empfahl dem Unternehmen, in seinem Bundesland nicht über die Betriebsärzte zu gehen, sondern als Pilotprojekt mit einem medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) zusammenzuarbeiten. Mubea fand das MVZ Dr. Kielstein.

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    Seit Dienstag können sich die Mitarbeiter von Mubea dort freiwillig impfen lassen. Je nach Priorisierungsberechtigung der Mitarbeiter werde der Impfstoff von Biontech genutzt, alle anderen Impfwilligen könnten mit Astra-Zeneca beziehungsweise Johnson & Johnson geimpft werden. Am ersten Tag haben etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Impfangebot in Anspruch genommen.

    Derzeit prüft Mubea, ob das Verfahren über das MVZ auch an anderen Standorten möglich ist. Der geschäftsführende Gesellschafter von Mubea, Thomas Muhr, gibt sich dankbar, dass nun bereits einige Mitarbeiter geimpft seien – „noch vor dem Start der betriebsärztlichen Impfungen Anfang Juni“.

    Mehr: Höchstens 804 Impfdosen pro Betriebsarzt – Impfungen in Firmen starten schleppend

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