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Infineon-Chip ermöglicht weltweiten Einsatz von UMTS-Handys

UMTS-Handys sollen mit Hilfe eines neuen Chips künftig überall auf der Welt unabhängig vom genutzten Frequenzbereich nutzbar sein.
Infineon Quelle: dpa

Reinstraum der Infineon-Außenstelle in Dresden West.

(Foto: dpa)

dpa MüNCHEN. UMTS-Handys sollen mit Hilfe eines neuen Chips künftig überall auf der Welt unabhängig vom genutzten Frequenzbereich nutzbar sein. Der "Smarti 3G" sei in Mustern bereits verfügbar und werde von führenden Herstellern weltweit in die nächste Generation der UMTS-Handys integriert, teilte der Chipentwickler Infineon am Dienstag in München mit.

Weltweit haben sich die Mobilfunkunternehmen zwar teilweise auf einheitliche Standards für UMTS geeinigt. Dennoch kann ein UMTS-Handy aus Deutschland zum Beispiel nicht in China oder den USA genutzt werden.

Der kleine Prozessor von Infineon soll nun auf nur fünf Quadratmillimetern die Sende- und Empfangselektronik für alle sechs Frequenzbereiche unterbringen. Vor dem Senden wandelt der Chip die elektronischen Signale für Sprache und Daten in Hochfrequenz-Signale um und verstärkt sie. Empfangene Signale werden in niederfrequente Signale umgewandelt. Der Chip wurde in Deutschland und Österreich entwickelt und soll in Frankreich produziert werden.

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