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Informationsindustrie Grüne Rechner sparen Energie

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Der Klimaschutz dominiert – doch die Industrie versucht, auch auf andere gesellschaftliche Megatrends aufzuspringen. Beispiel: die zunehmende Flexibilität der Menschen, beruflich wie privat. Als Antwort darauf wird sich nach Einschätzung von Martin Kinne, für den PC-Bereich zuständiger Geschäftsführer des IT-Konzerns Hewlett-Packard (HP) in Deutschland, das so genannte Client Computing stärker durchsetzen. Durch diese Technik wird die Arbeit des klassischen Arbeitsplatzrechners im Rechenzentrum erledigt. Der Vorteil: Mitarbeiter können von verschiedenen Orten und Zugangsgeräten aus auf ihren PC zugreifen. „Das“, sagt Kinne, „verhilft großen wie mittelständischen Unternehmen zu mehr Effizienz – in Bezug auf die Produktivität der Mitarbeiter, das IT-Management und hinsichtlich des Energieverbrauchs.“

Eine weitere Herausforderung ist die zunehmende Bedeutung von Wissen: „In den nächsten Jahren wird der Wert von Informationen als drittem Produktionsfaktor nach Kapital und Arbeit im Mittelpunkt stehen“, sagt Sebastian Krause, Vice President Software Group, IBM Deutschland. Für die Unternehmen gehe es darum, wie sie mit den vorhandenen Informationen eine höhere Wertschöpfung erzielen könnten. Angesichts des unternehmensweit rasant zunehmenden Datenmaterials besteht die Herausforderung laut Krause vor allem darin, die Information so aufzubereiten, dass sie „das Komplettbild in Echtzeit bieten, jederzeit und überall abrufbar“. Die Informationen müssten in die Geschäftsprozesse integriert werden, damit sie zum Zeitpunkt einer anstehenden Geschäftsentscheidung auch abrufbar sind.

Darüber hinaus wird das verstärkte Sicherheitsbedürfnis eine Rolle spielen. „Der Trend geht in Richtung gesamtheitliche Sicherheit“, sagt Magnus Kalkuhl, Virus-Analyst des russischen Anbieters von Sicherheitssoftware, Kaspersky Labs . Vor zehn Jahren hätten die Programme die Rechner einzig und allein vor Viren schützen müssen, später seien weitere Bedrohungen dazu gekommen: Spyware, Rootkits und Phishingmails. Die nächste Generation der Software werde einen Schritt weiter gehen, prognostiziert Kalkuhl: „Die Programme werden den Nutzern etwa helfen, ihren Internetbrowser sicherer zu konfigurieren.“ Ausgefeilte, so genanntes Host Intrusion Detection-Systeme, würden zudem vor Angriffen über USB oder Bluetooth schützen und zusätzlich die Privatsphäre der Anwender vor fremden Blicken abschirmen.

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