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Insolvenzrecht Netzwerkausrüster Euromicron beantragt Schutzschirmverfahren

Das Unternehmen sitzt auf einem Schuldenberg von 104 Millionen Euro. Gespräche über einen Überbrückungskredit oder eine Finanzspritze seien gescheitert
11.12.2019 - 12:02 Uhr Kommentieren
Euromicron hat nun drei Monate Zeit, seine Finanzen neu zu ordnen. Quelle: obs
Serverraum (Symbolbild)

Euromicron hat nun drei Monate Zeit, seine Finanzen neu zu ordnen.

(Foto: obs)

München Der Netzwerkausrüster Euromicron flüchtet sich unter den Schutzschirm des Insolvenzrechts. Die Gespräche über einen Überbrückungskredit oder eine Finanzspritze seien gescheitert, erklärte das Unternehmen mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt in der Nacht zum Mittwoch.

Euromicron sei damit überschuldet und werde noch am Mittwoch beim Amtsgericht Offenbach ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragen. Dieses gibt Euromicron drei Monate Zeit, seine Finanzen neu zu ordnen.

Die 16 operativen Firmen mit 1900 Mitarbeitern, die zu Euromicron gehören, sollen aus dem Verfahren herausgehalten werden. Gespräche mit einem strategischen Investor für die Tochtergesellschaften über eine Übernahme seien angelaufen.

Die Aktionäre von Euromicron dürften davon aber nicht mehr profitieren. Die Aktie stürzte am Mittwoch um 91 Prozent auf 33 Cent ab. Größter Aktionär ist mit 15,4 Prozent die ebenfalls börsennotierte Funkwerk AG, die die Beteiligung nun abschreiben muss.

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    Euromicron saß Ende September auf einem Schuldenberg von 104 Millionen Euro, der an die Erfüllung bestimmter Ertragsziele geknüpft war. 25 Millionen stehen im Januar 2020 zur Rückzahlung an. Ende September hatte Euromicron noch zehn Millionen Euro an flüssigen Mitteln. In den ersten neun Monaten des Jahres fielen bei einem Umsatz von 222 Millionen Euro knapp acht Millionen Euro Verlust an.

    Mehr: Der Netzbetreiber Telefónica hat ein großes Programm für den Netzausbau angekündigt. Dabei will er Technik des umstrittenen Ausrüsters Huawei aus China verwenden.

    • rtr
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