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Internationale Funkausstellung Multimediale Alleskönner im Rampenlicht

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In Kameras integrierte Software

Digitalkameras haben mittlerweile Software integriert, die es bislang nur auf PCs gab und mit deren Hilfe die Aufnahmen umgestaltet werden können. Einige Programme ermöglichen es, die roten Augen nach Blitzlichtaufnahmen sofort zu retuschieren, ebenso wie Pickel. Sie erzeugen trotz schlechter Lichtverhältnisse eindrucksvolle Bilder. Es gibt auch Kameras, die ein Gesichtserkennungsprogramm haben. Automatisch stellt die Kamera die Gesichter scharf. Nachteil der technisch hochgerüsteten Kameras ist jedoch, dass der Akku relativ schnell neu aufgeladen werden muss.

Die Kompaktkameras sind noch kleiner und schmaler geworden: Sony bietet einen zwei Zentimeter dünne und 186 Gramm schweren Apparat für 400 Euro an. Noch weniger wiegt mit 145 Gramm ein Modell von Pentax, das für 280 Euro zu haben ist. Casio zeigt eine Kompaktkamera mit zwölf Megapixel. Ein besonderes System schützt vor verwackelten Bildern. Immer wichtiger scheint zu werden, wie die Kameras zoomen können. Olympus bietet eine Kompaktkamera, die einen 18-fach-Zoom bietet. Bei den teuren Spiegelreflexkameras gibt es nun Modelle mit 21 Megapixeln, wie von Canon. Die kostet stolze 8 200 Euro.

Der Streit um die Nachfolge der DVD geht in eine nächste Runde: Ob man nun einen HD-DVD-Player oder lieber das Blu-ray-Format wählt, scheint Geschmackssache zu sein. Kompatibel sind die System jedenfalls nicht. Die Qualität beider Systeme ist aber überzeugend. Details sind in gestochen scharfer Qualität zu sehen, die Bilder scheinen perfekt zu sein, Hollywood kommt ins Wohnzimmer, wie die Unternehmen werben. Eine Weltpremiere ist der erste Camcorder mit Blu-ray-Laufwerk, präsentiert von Hitachi. Die fertig bespielten Blu-ray-Medien lassen sich ohne weitere Bearbeitung auf einem Blu-ray-Disc-Player abspielen.

Die Ifa setzt in diesem Jahr auch auf das Internetfernsehen IPTV. So versucht beispielsweise die Telekom, auf diesem Markt Fuß zu fassen. Sendungen sind zeitversetzt abrufbar, angeboten werden über hundert Programme. Gebündelt wird das Angebot mit Produkten wie schnellem DSL-Internetzugang und Telefonpauschaltarifen. Damit soll Kabel und Satellit Konkurrenz gemacht werden. Ziel ist es, bis zum Jahresende 200 000 Kunden für IPTV zu gewinnen, kündigte Telekom an. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender wollen im Netz mitmischen - und wollen möglichst bald Serien oder Filme im Internet kostenfrei anbieten.

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