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Internetkonzern Trump will Verrat-Vorwürfe gegen Google überprüfen lassen

Facebook-Investor Peter Thiel wirft Google vor, mit der chinesischen Regierung zusammenzuarbeiten. Donald Trump kündigt eine Untersuchung an.
Update: 16.07.2019 - 17:03 Uhr Kommentieren
Der deutschstämmige Facebook-Investor wirft Google Verrat an den USA vor. Quelle: AFP
Peter Thiel

Der deutschstämmige Facebook-Investor wirft Google Verrat an den USA vor.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Donald Trump hat über Twitter eine Prüfung von Vorwürfen angekündigt, ob der Suchmaschinen-Betreiber Google mit der chinesischen Regierung zusammenarbeitet. In seinem Tweet bezieht sich der US-Präsident auf die Vorwürfe von Silicon-Valley-Investor Peter Thiel, der am Sonntag in Washington dem Internetkonzern unzulässige Geschäfte mit China unterstellte.

Der deutschstämmige Paypal-Mitgründer Peter Thiel forderte auf der National Conservatism Conference die amerikanischen Ermittlungsbehörden FBI und CIA dazu auf, den Google-Konzern mit Fragen zu seinem Verhältnis zu China zu konfrontieren. Er warf dem Konzern „scheinbar verräterisches Verhalten“ vor.

Thiel, einer der ersten Investoren des Google-Konkurrenten Facebook, will durch die Behörden geklärt wissen, wie viel Einfluss der chinesische Geheimdienst auf das Management des Konzerns und seine KI-Projekte habe. Außerdem sollten die Ermittler zu fragen, warum Google lieber mit dem chinesischen Militär zusammenarbeite als mit dem amerikanischen – und das ganze „auf eine nicht allzu sanfte Art“.

Den US-Präsidenten lobte Thiel dagegen am Sonntag für seine Verhandlungen mit China. Der 51-Jährige ist im liberal gesinnten Silicon Valley einer der wenigen offenen Trump-Unterstützer. Der Präsident spielte den Ball via Twitter zurück, nannte Thiel einen „großartigen und brillanten Typen“, der das Thema besser kenne als jeder andere. Gleichzeitig kündigte er an, dass seine Regierung „draufschauen“ werde.

Google wies die Behauptungen Thiels in einer Stellungnahme zurück. Wie bereits in der Vergangenheit bekräftigt, kooperiere das Unternehmen nicht mit dem chinesischen Militär. Google arbeite in vielen Bereichen mit der US-Regierung und dem Justizministerium zusammen, etwa bei Cybersicherheit, Personalbeschaffung und Gesundheitsvorsorge, betonte der Internet-Konzern.

Die Aktie des Konzerns gab im vorbörslichen Handel 1,3 Prozent nach, lag zum Handelsstart an der Wall Street aber leicht im Plus.

Mit Agenturmaterial.

Mehr: Plattformen wie Youtube oder Facebook stolpern von einem Skandal in den nächsten. Ist eine andere Tech-Industrie überhaupt möglich?

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