Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Internetkonzern US-Sammelklage gegen Google wegen Zugriff auf Nutzerdaten

Die Kläger werfen dem Konzern vor, gegen den Willen der Nutzer Daten zu sammeln. Die Sammelklage hat ein Volumen von mindestens fünf Milliarden Dollar.
03.06.2020 - 07:33 Uhr Kommentieren
In der Anklageschrift hieß es, durch die Informationen über die Surfgewohnheiten der Nutzer könne Google Rückschlüsse auf Freunde, Hobbys, Lieblingsessen, Einkaufsgewohnheiten ziehen - auch über die „intimsten und potenziell peinlichen Dinge“, die sie Nutzer online suchten. Quelle: AP
Google-Zentrale in Mountain View

In der Anklageschrift hieß es, durch die Informationen über die Surfgewohnheiten der Nutzer könne Google Rückschlüsse auf Freunde, Hobbys, Lieblingsessen, Einkaufsgewohnheiten ziehen - auch über die „intimsten und potenziell peinlichen Dinge“, die sie Nutzer online suchten.

(Foto: AP)

New York Der Internetgigant Google muss sich in den USA wegen Missachtung von Privatsphäre-Einstellungen auf eine mögliche Sammelklage im Volumen von mindestens fünf Milliarden Dollar einstellen. Laut der Beschwerde, die am Dienstag beim Bundesgericht in San Jose (Kalifornien) eingereicht wurde, soll das Unternehmen über Google Analytics, Google Ad Manager und andere Anwendungen sowie Website-Plug-Ins und Smartphone-Apps Daten von Internet-Nutzern sammeln, obwohl diese die Einstellungen auf „privat“ gesetzt haben.

Google dürfe sich nicht an der verdeckten und nicht autorisierten Sammlung von Daten von praktisch jedem Amerikaner mit einem Computer oder Telefon beteiligen, hieß es in der Anklage.

Google-Sprecher Jose Castaneda kündigte an, das Unternehmen werde energisch gegen die Vorwürfe vorgehen. „Wir geben jedes Mal klar an, wenn man eine neue Inkognito-Registerkarte öffnet, dass Websites möglicherweise über die Browser-Aktivitäten Informationen sammeln“, sagte er.

In der Anklageschrift hieß es, durch die Informationen über die Surfgewohnheiten der Nutzer könne Google Rückschlüsse auf Freunde, Hobbys, Lieblingsessen, Einkaufsgewohnheiten ziehen - auch über die „intimsten und potenziell peinlichen Dinge“, die sie Nutzer online suchten.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Google ist mit den Daten in der Lage, individuell angepasste Werbung schalten. Die Sammelklage umfasse „Millionen“ von Google-Nutzern, die seit dem 1. Juni 2016 im Inkognito-Modus im Internet stöberten und auf deren Daten Google dennoch zugriff. Mindestens 5000 US-Dollar Schadenersatz fordert jeder Nutzer aus Verstößen gegen Abhörschutzgesetze des Bundes und die kalifornischen Datenschutzgesetze.

    Mehr: Die großen US-Techkonzerne betreiben digitalen Kolonialismus

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Internetkonzern - US-Sammelklage gegen Google wegen Zugriff auf Nutzerdaten
    0 Kommentare zu "Internetkonzern: US-Sammelklage gegen Google wegen Zugriff auf Nutzerdaten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%