Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Internetportal MSN macht erstmals Gewinne Microsoft investiert in Firmen-Software

Mit Blick auf den gesättigten Markt seiner Flaggschiffprodukte Windows und Office gibt der Softwareriese Microsoft neue Wachstumspfade vor.

ruk MÜNCHEN. Mit Blick auf den gesättigten Markt seiner Flaggschiffprodukte Windows und Office gibt der Softwareriese Microsoft neue Wachstumspfade vor. Finanzchef John Connors nannte am Donnerstag in München vier Beispiele: das Internetportal MSN, Business-Software für den Mittelstand, mobile und eingebettete Kommunikations- Anwendungen sowie den Markt der Heim- und Unterhaltungselektronik. „Wir haben dabei einen langen Atem“, sagte er.

Keiner der genannten Bereiche werde aber das Umsatzniveau des Betriebssystems Windows oder der Bürosoftware Office erreichen. Bei MSN habe man im vorigen Quartal nach langer Anlaufphase erstmals schwarze Zahlen geschrieben.

Große Wachstumschancen sieht der Finanzchef im Angebot von Unternehmenssoftware für mittelständische Firmen. Dazu hatte Microsoft in den vergangenen beiden Jahren die Softwarehäuser Great Plains in den USA und Navision aus Dänemark übernommen. Deren Produkte sollen nun für den Weltmarkt ausgebaut werden.

Bis 2008 will Microsoft etwa 12 Mrd. $ in den Ausbau des Geschäfts mit Unternehmens-Software für den Mittelstand investieren. Dabei wolle man nicht sehr tief in die einzelnen vertikalen Branchenbedürfnisse der Unternehmen einsteigen, sondern eine horizontale Plattformen anbieten. Auf dieser Grundlage sollen dann Partner speziell zugeschnittene Lösungen erarbeiten könnten, sagte John Connors dem Handelsblatt.

Keine Neuigkeiten gebe es derzeit im EU-Kartellverfahren um das Betriebssystem Windows. Es sei unklar, wann es zu einer Lösung kommen werde, sagte Connors.

Quelle: Handelsblatt

Startseite