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Internetpreis Fünf deutsche Websites haben Chance auf Webby Award

Fünf deutsche Internetseiten haben in diesem Jahr die Chance, einen der renommierten Webby-Awards zu gewinnen. Unter den Nominierten findet sich ein buntes Sammelsorium interessanter oder kurioser Konzepte und Designs.
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Internetauftritt der Berliner Philharmoniker. Die Seite hat eine Chance auf einen

Internetauftritt der Berliner Philharmoniker. Die Seite hat eine Chance auf einen "Webby Award".

(Foto: dpa)

HB SAN FRANCISCO/NEW YORK. In der Kategorie Student ist die Website von Andreas Lutz vertreten, der dort unter dem Motto „Because clicking is so 90s!“ Mausklicks verbannt und auf Bewegung und Sprache zum Navigieren der Seite setzt. Die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker hat in der Sparte „Kulturelle Einrichtungen“ Gewinnchancen.

Die Internetseite der Schirn Kunsthalle in Frankfurt geht in der Rubrik Kunst ins Rennen. Sie zeigt 23 internationale Künstlerinnen und Künstler bei Aktionen in der Frankfurter City. Die Entstehung eines Sportschuhs ist bei Puma zu sehen. Die Website des deutschen Sportartikelherstellers könnte bei der Ausscheidung in der Rubrik Mode ebenso zum Zuge kommen wie die des Autokonzerns VW in der Kategorie Fahrzeuge.

Nach Angaben der Webby-Verleiher wurden auch zwei interaktive Werbeauftritte aus Deutschland eingereicht. Der Energie-Drink- Produzent Red Bull wirbt mit einem Seifenkistenrennen, der Kamerahersteller Olympus stellte ein virales Video mit dem Titel „The Pen Story“ ins Internet. Die Hamburger Werbeagentur Dialog Solutions GmbH (DSG) hatte sich den dreiminütigen Stop-Motion Clip ausgedacht.

Insgesamt wurden Webseiten in knapp 70 Kategorien nominiert, darunter Kunst, Tourismus, Sport, Blogs, Soziale Netzwerke und Internet-Tagebücher. Die Online-Ausgabe der „New York Times“ führt mit 15 Nominierungen, gefolgt vom britischen Sender BBC mit neun Anwartschaften und der satirischen Zeitung „The Onion“ (6).

Nominiert für die Kategorie „Seltsames“ ist die Website Selleckwaterfallsandwich.tumblr.com. Auf ihr sind eigenartige Fotocollagen von Schauspieler Tom Selleck mit riesigen Butterbroten vor Wasserfällen zu sehen.

Schauspielerin und Party-Girl Lindsay Lohan könnte mit ihrer satirischen Partnerschaftsanzeige den Webby für das beste „Viral Video“ gewinnen. In dieser Kategorie tritt auch ein achtjähriger Junge aus Florida an, der mit seinem witzigen Gestammel nach einem Zahnarztbesuch mit starker Betäubung Furore machte. Auch Star-Komiker Jim Carrey, sein Kollege Zach Galifianakis und die Schauspielerinnen Lisa Kudrow und Isabella Rossellini sind mit ihren Online-Auftritten unter den Anwärtern.

Im vergangenen Jahr hatte der Kurzmitteilungsdienst Twitter den Webby Award 2009 als Online-Aufsteiger des Jahres („Breakout of the Year“) gewonnen. Der deutsche Sportartikel-Hersteller Adidas siegte in der Sparte „Beste Homepage“.

Die Webby-Preise werden in diesem Jahr zum 14. Mal von der „Academy of Digital Arts and Sciences“ vergeben, einer Organisation mit prominenten Juroren, wie Musiker David Bowie, Virgin-Chef Richard Branson und Lifestyle-Unternehmerin Martha Stewart. Auch die Online- Gemeinde kann für ihre Lieblingsprojekte stimmen. Die Gewinner werden am 4. Mai bekanntgegeben, die Preise bei einer Gala am 14. Juni in New York verliehen.

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