Interview: „Diese Industrie ist sehr wichtig für uns“ – AWS-Chef Selipsky über die neue Zusammenarbeit mit BMW
Der Autohersteller BMW und die Cloud-Sparte von Amazon, AWS, wollen künftig noch enger zusammenarbeiten als bisher.
München. Toyota, Volkswagen, BMW – die Liste der AWS-Kunden in der Autoindustrie wird immer länger. Auch deshalb war Adam Selipsky, Chef der Cloud-Tochter von Amazon, auf der Automesse IAA in München ein gefragter Gesprächspartner.
Während AWS mit Volkswagen und der Opel-Mutter Stellantis vor allem Lieferketten und Fabriken vernetzt, hat Selipsky mit BMW ein größeres Projekt vor. AWS wird die aus Sensoren gewonnenen Daten von BMW sammeln und aufbereiten. Der Münchener Autohersteller will so schrittweise das autonome Fahren einführen.
Diesem Ziel kommt BMW jetzt ein Stück näher: Noch in diesem Jahr wollen die Münchener Konzernkreisen zufolge in ihrer 7er-Limousine einen „Staupiloten“ frei schalten, bei dem das Auto bis Tempo 60 komplett allein fährt. Für BMW und AWS ist das aber erst der Anfang. Denn das Potenzial für datengetriebene Geschäfte ist nicht nur in der Autoindustrie riesig.
Lesen Sie hier das komplette Interview mit Adam Selipsky
Herr Selipsky, worauf achten Sie, wenn Sie ein neues Auto kaufen?
Auf jeden Fall auf einen elektrischen Antrieb. Ich fahre seit einigen Jahren nur noch Elektroautos. Die sind nicht nur nachhaltiger, sie machen auch mehr Spaß. Außerdem ist mir die Bedienung wichtig. Die vielen Informationen, die es heute gibt, können den Fahrer verwirren und ablenken, sie können aber auch dafür sorgen, dass die Fahrt angenehmer wird.