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iPhone Apple hat zu Weihnachten so viele Smartphones verkauft wie noch kein Hersteller

Apple hat im Weihnachtsgeschäft mehr als 90 Millionen iPhones verkauft – und war damit die Nummer eins. Huawei musste hingegen kräftig Federn lassen.
28.01.2021 - 08:10 Uhr Kommentieren
Insgesamt stieg der Smartphone-Absatz im vergangenen Quartal um 4,3 Prozent auf knapp 386 Millionen Geräte. Quelle: AFP
Apple-Store in Peking

Insgesamt stieg der Smartphone-Absatz im vergangenen Quartal um 4,3 Prozent auf knapp 386 Millionen Geräte.

(Foto: AFP)

Framingham, San Ramon Apple hat im vergangenen Weihnachtsgeschäft nach Berechnungen von Marktforschern so viele Smartphones verkauft wie noch kein anderer Hersteller in einem Quartal. Mit 90,1 Millionen abgesetzten iPhones sei Apple die klare Nummer eins im Markt gewesen, berichtete die Analysefirma IDC in der Nacht zum Donnerstag. Mit einem Marktanteil von 23,4 Prozent war demnach fast jedes Vierte verkaufte Computer-Handy ein iPhone.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Apple im Weihnachtsquartal den langjährigen Marktführer Samsung überholt, der den Rest der Zeit meist an der Spitze liegt. Diesmal war der Abstand aber deutlich größer als sonst: Samsung kam nach IDC-Berechnungen auf 73,9 Millionen verkaufte Smartphones. Das war immer noch ein Marktanteil von gut 19 Prozent.

Huawei musste nach den verheerenden US-Sanktionen unterdessen kräftig Federn lassen. Der chinesische Anbieter, der sich noch vor wenigen Jahren auf dem Weg an die Weltspitze sah, rutschte auf den fünften Rang ab. Huawei verkaufte den IDC-Zahlen zufolge noch 32,3 Millionen Smartphones - ein Einbruch von gut 42 Prozent im Jahresvergleich.

Huawei hatte durch Sanktionen der US-Regierung den Zugang zu amerikanischen Technologien verloren. Deshalb müssen die neuen Smartphone-Modelle ohne vorinstallierte Google-Dienste verkauft werden. In westlichen Märkten wollen die Nutzer sie aber auf ihren Android-Geräten haben. Im Heimatmarkt China hält Huawei dagegen weiterhin eine starke Position.

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    Global konnte unterdessen der ebenfalls chinesische Anbieter Xiaomi spürbar von der Misere des Konkurrenten profitieren. Xiaomi steigerte die Verkäufe um fast ein Drittel auf 43,3 Millionen Smartphones und war damit die Nummer drei im Markt.

    Insgesamt stieg der Smartphone-Absatz im vergangenen Quartal um 4,3 Prozent auf knapp 386 Millionen Geräte. Es war ein versöhnlicher Jahresausklang, nachdem einige Marktforscher zu Beginn der Pandemie noch einen Einbruch der Verkäufe befürchtet hatten. Die Leute würden weniger Geld zur Verfügung haben und zugleich weniger Interesse an einem neuen Telefon haben, weil sie mehr Zeit zuhause verbrächten, argumentierten sie damals. Vor der Erholung zum Weihnachtsgeschäft standen die Verkäufe zeitweise tatsächlich unter Druck: Für das gesamte Jahr ermittelte IDC einen Rückgang von 5,9 Prozent auf 1,29 Milliarden Smartphones.

    Besserer Datenschutz für iPhone-Nutzer

    Apple kündigte am Donnerstag einen verbesserten Datenschutz für iPhone-Nutzer ab dem Frühling an. Diese sollen dann Apps leichter vom Sammeln persönlicher Daten abhalten können. Die Ankündigung bedeutet, dass das iPhone wahrscheinlich ab Ende März oder im April mit einem Software-Update die seit langem in Aussicht gestellte App-Tracking-Transparenz erhalten wird. Sie wird verlangen, dass Apps die Erlaubnis des Nutzers einholen, bevor sie dessen Daten über Apps oder Webseiten anderer Unternehmen hinweg verfolgen.

    Apple hatte die Einführung dieser Einstellmöglichkeiten zunächst für den vergangenen September in Aussicht gestellt und dann für Anfang 2021. Die jüngste Ankündigung machte der US-Konzern anlässlich des Datenschutztags am heutigen Donnerstag.

    Facebook hat die geplanten zusätzlichen Datenschutz-Möglichkeiten auf dem iPhone kritisiert, darunter im Dezember in ganzseitigen Anzeigen in großen US-Zeitungen. Am Mittwoch warf Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Frage nach den Motiven von Apple für die Neuerungen auf und sagte, Apple habe „jeglichen Anreiz“, seine Plattform dafür zu nutzen, Konkurrenten des eigenen Messenger-Dienstes zu behindern. „Apple sagt vielleicht, dass sie dies täten, um den Menschen zu helfen, doch die Schritte folgen klar ihren Wettbewerbsinteressen“, sagte er.

    Google teilte in einem am Mittwoch veröffentlichten Blog-Eintrag mit, dass die neuen Datenschutzeinstellungsmöglichkeiten sich deutlich auf die Werbeeinnahmen auswirken würden, die der Suchmaschinenbetreiber auf iPhones generiere. Eine „Hand voll“ Google-Apps seien betroffen.

    Mehr: Apple und Facebook feiern Rekordgewinne trotz Pandemie

    • dpa
    • ap
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