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iPhone-Konzern Apple soll „Super-Abo“ für Musik und Video-Streaming erwägen

Apple soll ein Kombi-Angebot für alle seine Streaming-Dienste prüfen. Die großen Musik-Konzerne werden laut einem Bericht bereits nervös.
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Apple steigt im November ins Videostreaming-Geschäft ein. Quelle: AFP
Präsentation von Apple TV+ im März

Apple steigt im November ins Videostreaming-Geschäft ein.

(Foto: AFP)

San Francisco Apple denkt laut Medienberichten über ein Kombi-Abo für seine Musik- und Video-Streamingangebote nach. Der iPhone-Konzern habe bereits die großen Musik-Konzerne dazu angesprochen, schrieb die „Financial Times“ am Montag. Einige von ihnen seien „nervös“, weil sie befürchteten, ihre Songs günstiger anbieten zu müssen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Apple steigt im November ins Videostreaming-Geschäft ein. Mit dem monatlichen Preis von fünf Euro bzw. Dollar für Apple TV+ ist das Angebot deutlich günstiger als bei Rivalen wie Netflix.

Analysten spekulieren schon seit längerem über eine Art Super-Abo, mit dem Nutzer Zugang zu mehreren Angeboten wie TV+ und dem Musikstreaming-Dienst Apple Music bekommen könnten. Der Konzern äußerte sich bislang nicht dazu. Apple hat mehr als 400 Millionen Kunden in seinen verschiedenen Abo-Angeboten.

Mit der Musikindustrie sei noch keine konkrete Formel zur Preisbildung besprochen worden, schrieb die „Financial Times“ weiter. Die aktuellen Verträge sind für den Streaming-Dienst ausgehandelt, der pro Monat die branchenüblichen rund 10 Euro bzw. Dollar kostet - und 15 Euro bzw. Dollar im Familien-Abo.

Apple-Gründer Steve Jobs hatte bei der Musik-Industrie Anfang vergangenen Jahrzehnts den Verkauf einzelner Songs zum Download für 0,99 Dollar durchgesetzt und damit das Geschäft der Branche auf Jahre geprägt. Inzwischen wurde das Streaming, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden, zur wichtigsten und zukunftsträchtigsten Einnahmequelle der Musik-Firmen.

Mehr: Spotifys Studio-Chef Courtney Holt will die Musik-Plattform mit Podcasts unterscheidbarer von Apple machen – und bringt dafür ein neues Format nach Deutschland.

  • dpa
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