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IT-Konzern Google stellt offenbar Dienst für Mobilfunkbetreiber ein

„Google Mobile Network Insights“ ermöglichte Mobilfunkunternehmen Einblick in den Standortverlauf der Handynutzer. Jetzt hat Google den Dienst wohl aufgegeben.
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Es gebe Bedenken wegen möglichen Datenmissbrauchs, erklärten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Quelle: AP
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Es gebe Bedenken wegen möglichen Datenmissbrauchs, erklärten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

(Foto: AP)

New York, San Francisco Der Internetriese Google hat Insidern zufolge aus Sicherheitsgründen einen Dienst für Mobilfunkbetreiber eingestellt. Es gebe Bedenken wegen möglichen Datenmissbrauchs, erklärten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der im März 2017 an den Start gegangene Dienst „Google Mobile Network Insights“ ermöglichte Mobilfunkunternehmen Einblick in den Standortverlauf der Handynutzer, die allerdings zuvor ihre Einwilligung dazu geben mussten.

Die Daten, die von Geräten mit dem Android-Betriebssystem von Google stammten, waren anonymisiert. Das Betriebssystem ist auf etwa 75 Prozent der Smartphones der Welt installiert und somit eine wichtige Datenressource für die Branche.

Der Service wurde den Insidern zufolge bereits im April eingestellt. Sie nannten als weiteren Grund für das Ende des Service die Datenqualität. Eine Google-Sprecherin bestätigte das Aus des Angebots, nannte aber keine Gründe.

Die im vergangenen Jahr eingeführte Datenschutzverordnung der Europäischen Union verbietet Unternehmen den Austausch von Benutzerdaten mit Dritten ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer.

Mehr: Kommentar: Facebook verliert durch Datenmissbrauch seine Glaubhaftigkeit.

  • rtr
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