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IT-Sicherheit Hacker auf dem Rückzug

Angesichts von Sony-Datenklau, Stuxnet und immer neuen Hacker-Attacken klingt es verwunderlich: Das Internet ist sicherer geworden – das zumindest ist die Bilanz der deutschen Internetwirtschaft.
Update: 13.09.2011 - 15:33 Uhr Kommentieren
Das Internet ist kein Hort von Hackern: Spam-Nachrichten und Bot-Netzwerke sind laut Internetwirtschaft auf dem Rückzug. Quelle: dpa

Das Internet ist kein Hort von Hackern: Spam-Nachrichten und Bot-Netzwerke sind laut Internetwirtschaft auf dem Rückzug.

(Foto: dpa)

Düsseldorf/BerlinIm Gegensatz zur landläufigen Meinung ist im ersten Halbjahr 2011 in mehrerer Hinsicht sicherer geworden – das zumindest behauptet der Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco. So sei das Volumen unerwünschter E-Mails (Spam) in den ersten sechs Monaten auf ein Rekordtief gesunken, erklärte der Verband anlässlich der derzeit in Brühl stattfindenden Internet Security Days. „Das Spam-Aufkommen verharrt auf dem niedrigsten Niveau seit Jahren“, so Eco-Geschäftsführer Harald Summa. Den Halbjahresbericht des Anti-Botnet-Beratungszentrums hat der Verband mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ins Leben gerufen.

Eine erfreuliche Tendenz gebe es auch bei sogenannten „Computer-Zombies“ – Netzwerke von Rechner, die durch Trojanische Pferde von Hackern kontrolliert werden. Häufig werden die PCs von Privat-Nutzern auf diese Weise von Cyber-Kriminellen übernommen. Diese „Botnets“ werden dann beispielsweise von Kriminellen zum Versand von Spam-Nachrichten genutzt, also unerwünschter massenhaft verschickter Werbe-E-Mails. Außerdem können Hacker Botnetze unter ihrer Kontrolle dazu nutzen, Websites von diesen Rechners aus mit Anfragen zu überfluten – und die Server so in die Knie zu zwingen (Denial-of-Service-Attacken). Die Botnetze sind seit Jahren verantwortlich für den größten Teil der  Massenbedrohungen aus dem Internet.

Etwa 60 Prozent aller „Computer-Zombies“ in Deutschland seien bereits Ende vergangenen Jahres verschwunden und seitdem auch nicht wieder aufgetaucht, meldete Eco unter Berufung auf eine selbst in Auftrag gegebenen Analyse zum Botnet-Aufkommen. Damit schneidet Deutschland deutlich positiver ab in der Internet-Verbrechensbekämpfung als das Ausland: Laut Verband sind schon wieder etwa 74 Prozent der im vierten Quartal 2010 verschwundenen Zombie-Bestände aktiv.

„Es ist uns gelungen, Deutschland aus der unrühmlichen Liste der Top-5-Länder, von denen schädliche Internet-Aktivitäten ausgehen, herauszuholen“, so Michael Rotert,
Vorstandvorsitzender des Eco heute auf dem Anti-Spam-Kongress im Rahmen der Internet Security Days in Brühl bei Köln.

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