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Kalifornien Mit Fitness-Trackern dem Beben auf der Spur

Als Sonntag in Kalifornien die Erde bebte, schrecken viele Menschen aus dem Schlaf. Mit den Daten von Fitness-Trackern lässt sich genau bestimmen, wann die Menschen wachgerüttelt wurden – und wo das Epizentrum ist.
25.08.2014 - 15:55 Uhr Kommentieren
Schock in der Nacht: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hinterließ in Kalifornien viele Verwüstungen. Quelle: dpa

Schock in der Nacht: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hinterließ in Kalifornien viele Verwüstungen.

(Foto: dpa)

Als Sonntagnacht in Kalifornien die Erde bebte, schlugen nicht nur die Seismographen aus. In der technikverrückten Region an der Westküste der USA nutzen zahlreiche Menschen Fitness-Tracker, die neben zurückgelegten Distanzen auch den Schlaf vermessen. Auch die Daten des Herstellers Jawbone zeigen das Epizentrum relativ genau: Im Napa-Valley wachte ein Großteil der Nutzer von den Erschütterungen um 3:20 Uhr auf.

In den Städten Napa, Sonoma, Vallejo und Fairfield, die nicht weiter als 25 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegen, seien 93 Prozent der Nutzer aus dem Schlaf gerissen worden, teilte das Start-up am Montag mit. Anschließend hätten sie einige Zeit gebraucht, um wieder zur Ruhe zu kommen. In den Städten San Francisco und Oakland, die etwas weiter entfernt liegen, wachten dagegen nur 55 Prozent auf. In Santa Cruz südlich des Silicon Valley schliefen die meisten Nutzer durch.

Das Epizentrum lag nördlich von San Francisco. Quelle: dpa

Das Epizentrum lag nördlich von San Francisco.

(Foto: dpa)

Das Erdbeben der Stärke 6,0 erschütterte die Region nördlich von San Francisco am frühen Sonntag. 150 Menschen wurden verletzt. In der Stadt Napa im bekannten Weinbaugebiet Napa Valley wurden einige historische Gebäude schwer beschädigt. Auch viele Weingüter meldeten Schäden – Weinfässer stürzten um und Flaschen wurden aus den Regalen geschleudert. Wohnhäuser, Straßen und Gasleitungen nahmen Schaden. Es handelte sich um das stärkste Beben seit 25 Jahren.

In die Auswertung sind nach Angaben des Unternehmens die Daten „Tausender Nutzer“ eingeflossen, die Resultate sind den Angaben zufolge statistisch signifikant.

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