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Kartellrechtsverstoß Generalstaatsanwälte leiten Untersuchung gegen Facebook ein

Neun US-Bundesstaaten werfen dem Facebook vor, den Wettbewerb behindert zu haben. Für das Unternehmen kommt die Nachricht gerade zu einer heiklen Zeit.
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Für Facebook kommt die Ankündigung der Untersuchungen nur zwei Tage nach einer riesigen Datenpanne. Quelle: AFP
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Für Facebook kommt die Ankündigung der Untersuchungen nur zwei Tage nach einer riesigen Datenpanne.

(Foto: AFP)

New York Facebook droht neuer Ärger in den USA. Insgesamt neun Bundesstaaten leiten Untersuchungen ein, ob das Soziale Netzwerk gegen das Kartellrecht verstoßen hat. Das hat die Generalstaatsanwältin aus New York, Letitia James, am Freitagmorgen in New York bestätigt. An den Untersuchungen sind sowohl republikanische als auch demokratische Bundesstaaten beteiligt.

„Auch die weltgrößte Plattform für Social Media muss dem Gesetz folgen und Verbraucher respektieren. Ich bin stolz, eine parteiübergreifende Koalition von Generalstaatsanwälten in den Untersuchungen anzuführen, ob Facebook den Wettbewerb behindert hat und Nutzer Risiken ausgesetzt hat“, teilte James mit.

Sie werden „alle ihr zur Verfügung stehenden investigativen Mittel nutzen, um herauszufinden, ob Facebooks Taten Verbraucherdaten gefährdet, die Qualität der Auswahl für Verbraucher reduziert oder den Preis für Werbung erhöht haben“.

Neben New York sind auch die Generalstaatsanwälte – also die Justizminister – der Bundesstaaten Colorado, Florida, Iowa, Nebraska, North Carolina, Ohio, Tennessee, und Washington DC dabei. Die Untersuchung fokussiert sich auf die Dominanz von Facebook in der Branche und dem möglichen wettbewerbsfeindlichen Verhalten, die aus dieser Dominanz resultiert.

Für Facebook kommt die Ankündigung nur zwei Tage nach einer riesigen Datenpanne: Erst diese Woche war bekannt geworden, dass Hunderte Millionen Telefonnummern zusammen mit den Facebook-Konten der Nutzer im Netz gefunden wurden.

Wie die Technologie-Nachrichten-Seite Techcrunch berichtet, soll es sich um eine Liste mit mehr als 419 Millionen Datensätzen handeln. Facebook bestätigt die Zahl nicht, räumt aber ein, dass es Server mit den Daten gegeben hat, die nicht mit einem Passwort geschützt worden waren.

Erst im Frühjahr hatte Facebook zugegeben, dass Millionen verschlüsselte Passwörter der Tochter Instagram als einfache Textdokumente online gespeichert worden waren. Dann kam heraus, dass Kinder mit „Messenger Kids“ ohne Erlaubnis der Eltern auch mit fremden Erwachsenen chatten konnten.

Mehr: Laut Facebook gibt es keine Hinweise darauf, dass die Accounts von rund 420 Millionen Facebook-Nutzern gehackt wurden. Dennoch wurden die zugehörigen Telefonnummern im Netz entdeckt.

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