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Kino.to Razzia gegen beliebte illegale Film-Website

In einer europaweiten Aktion ist der Polizei ein Schlag gegen Kino.to, eine der beliebtesten illegalen Filme-Websites in Deutschland, gelungen. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung. Die Nutzer der Seite haben aber nur wenig zu befürchten.
Update: 08.06.2011 - 16:02 Uhr 1 Kommentar
Warnhinweis statt kostenloser Filme: Die Domain Kino.to wurde am Mittwoch beschlagnahmt. Quelle: Screenshot

Warnhinweis statt kostenloser Filme: Die Domain Kino.to wurde am Mittwoch beschlagnahmt.

(Foto: Screenshot)

Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) mitteilte, haben Polizisten in Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden unter der Leitung der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES) Razzien in zahlreichen Wohn- und Geschäftsräumen der Streaming-Website Kino.to durchgeführt. Die Polizei habe die Domain Kino.to beschlagnahmt. Mehrere sogenannte Streamhoster, bei denen die auf den Portalen verlinkten Raubkopien abgelegt sind, seien von den Behörden vom Netz genommen worden.

Bisher waren auf Kino.to Filme, Serien und Dokumentationen kostenlos abrufbar. Die Betreiber der Seite verfügten aber nicht über die Erlaubnis, die urheberrechtlich geschützten Werke zu zeigen. Dem österreichischen Verband DACH zufolge waren auf der Website Ende 2010 über 16.000 Filme, rund 2000 TV-Serien und über 5600 Dokumentarfilme abrufbar. Die Filme wurden nicht auf der Website selbst gespeichert, sondern auf externen Seiten, die nach Vermutungen der GVU aber ebenfalls überwiegend zum Netz der Betreiber gehörten.

Der Hauptbeschuldigte soll mit der kommerziellen Website dank Werbung siebenstellige Gewinne erzielt haben, zitiert "Spiegel Online" die Staatsanwaltschaft Dresden.

Jetzt ist auf der Webseite nur noch ein Hinweis der Kriminalpolizei zu finden, dass die Domain geschlossen wurde. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden in ihrer Presseinformation mitteilt, ermittelt sie aufgrund eines „Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen“. Am 28. April 2011 hatte die GVU einen entsprechenden Strafantrag erstellt. Im Zuge der Ermittlungen sind der GVU zufolge bisher 13 Personen verhaftet worden. Nach einer Person wird gefahndet.

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1 Kommentar zu "Kino.to: Razzia gegen beliebte illegale Film-Website"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • als ob es nicht wichtigere Themen in Deutschland gibt!
    http://www.facebook.com/pages/Gegen-die-Hetzjagd-auf-Kinoto/129343523811956

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