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Kommentar Die Telekom hat in den USA gezockt und gewonnen

Kurz vor dem Abschluss der Mega-Fusion in den USA hat die Deutsche Telekom nachverhandelt und deutlich bessere Konditionen erreicht. Das ist eine große Leistung.
21.02.2020 - 06:23 Uhr Kommentieren
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges: Mit den Zugeständnissen von Sprint-Eigner Softbank ist dem CEO ein großer Sieg gelungen. Quelle: dpa
Deutsche Telekom

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges: Mit den Zugeständnissen von Sprint-Eigner Softbank ist dem CEO ein großer Sieg gelungen.

(Foto: dpa)

Zwei Jahre hat das Führungsteam um Timotheus Höttges gezittert. Zwei Jahre lang schien die Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint nah, und doch hing sie von etlichen Zustimmungen ab. Nun endlich steht sie kurz vor dem Abschluss.

Und die Chefs der Telekom? Die nutzen die Situation, um kurz vor Schluss die Kaufdetails zu ihren Gunsten zu verbessern. Das Vorgehen war riskant – denn es hätte den Deal verzögern können. Rückblickend muss man sagen: Alles richtig gemacht.

Damit ist Telekom-CEO Höttges und seinem Dealmaker Thorsten Langheim ein großer Sieg gelungen. Sprint-Eigner Softbank sah sich offenbar gezwungen, im letzten Moment auf die Nachforderung der Bonner einzugehen. Der Kompromiss kostet Softbank umgerechnet rund fünf Milliarden Dollar. Und die Telekom steht besser da als je zuvor.

Es wäre verständlich gewesen, wenn die Telekom-Manager nach der langen Zitterpartie einfach nur den Deal hätten abschließen wollen. Schließlich hatten sie zwei Jahre lang um alle nötigen Zustimmungen gerungen. Doch sie haben Ruhe bewiesen. Und letztlich zielgenau ihre Interessen durchgesetzt.

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    Schon heute ist klar, dass die Runden dieser Transaktion in Management-Lehrbücher eingehen wird. Ein deutscher Konzern ist in den USA mutig aufgetreten. Er hat Rückschläge einstecken müssen. Und letztlich war er erfolgreich.

    Nicht nur das. Chefunterhändler und Vorstandsmitglied Langheim ist es gelungen, immer noch ein bisschen mehr rauszuholen, als ihm alle zugetraut hätten. Die fünf Milliarden Dollar, die er im letzten Moment noch für die Telekom aushandeln konnte, ist die Meisterleistung für ein ohnehin sehr erfolgreiches Vorgehen. Solche Dealmaker sind selten. Sehr selten.

    Mehr: Die Deutsche Telekom hat das Geschäftsjahr 2019 mit einer Rekordbilanz abgeschlossen. Lesen Sie hier die Hintergründe.

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