Kritik zeigt Wirkung Apple lockert Regeln für App-Programmierung

Apple hat sich die Kritik an seinen restriktiven Bestimmungen für App-Programmierer offenbar zu Herzen genommen und räumt Programmierern künftig mehr Freiraum ein.
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Wer für den Apfel programmieren will, hat es künftig leichter. Quelle: Reuters

Wer für den Apfel programmieren will, hat es künftig leichter.

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HB DÜSSELDORF. Bei der Entwicklung von Apps für iPhone, iPad und den iPod touch räumt Apple den Programmierern mehr Freiheiten ein. Alle Einschränkungen zur Nutzung von externer Software für die Entwicklung von Apps würden gelockert, teilte das kalifornische Unternehmen am Donnerstag in Cupertino mit.

„Wir haben unseren Entwicklern zugehört und uns einen großen Teil ihres Feedbacks zu Herzen genommen“, hieß es in einer Pressemitteilung. Mit den alten Programmierrichtlinien hatte Apple den Entwicklern im April 2010 indirekt untersagt, Programmierumgebungen von Wettbewerbern wie Adobe (Flash) oder Microsoft (.NET) zu verwenden. Diese Bedingungen waren von der Entwicklerszene scharf kritisiert worden.

Apple macht nun außerdem die Richtlinien für die Prüfung von eingereichten Apps öffentlich. Bislang blieb es oft unklar, warum eine Anwendung für das mobile Apple-Betriebssystem iOS von iTunes, dem zentralen App Store des Unternehmens, abgelehnt wurde. Dort werden mehr als 250 000 Apps zum Download bereitgestellt. Von den Einnahmen für kostenpflichtige Programme gibt Apple 70 Prozent an die externen Entwickler weiter.

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