Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kurznachrichtendienst Twitter räumt Probleme bei der Datensicherheit ein

Laut dem Kurznachrichtendienst könnten Nutzerinformationen mit Werbepartnern geteilt worden sein. Twitter kündigte Maßnahmen an, um solche Fehler künftig zu vermeiden.
Update: 07.08.2019 - 14:21 Uhr Kommentieren
Laut dem Kurznachrichtendienst wurden möglicherweise Nutzerdaten zu Ländercodes, Verbindungen zu Werbeanzeigen und Rückschlüsse auf verwendete Geräte ohne Zustimmung weitergegeben. Quelle: AP
Twitter

Laut dem Kurznachrichtendienst wurden möglicherweise Nutzerdaten zu Ländercodes, Verbindungen zu Werbeanzeigen und Rückschlüsse auf verwendete Geräte ohne Zustimmung weitergegeben.

(Foto: AP)

San Francisco Einige Daten von Twitter-Nutzern könnten ohne deren Wissen mehr als ein Jahr lang mit Werbekunden des Dienstes geteilt worden sein. Zu den Informationen gehöre etwa der Länder-Code des Nutzers sowie ob und gegebenenfalls wann die Anzeige angesehen wurde, erklärte Twitter in der Nacht zum Mittwoch.

Durch den Fehler seien Nutzern möglicherweise seit September 2018 auch auf Basis unzulässig gesammelter Daten personalisierte Werbeanzeigen angezeigt worden. Die Datenweitergabe sei bereits seit Mai 2018 möglich gewesen. Informationen zu Passwörtern oder E-Mail-Konten seien nicht betroffen. Die Probleme seien am 5. August behoben worden.

Wie viele Nutzer davon betroffen gewesen sein könnten, werde noch untersucht. Das in San Francisco ansässige Unternehmen entschuldigte sich: „Sie vertrauen darauf, dass wir Ihre Auswahl einhalten, wir haben dabei versagt“, schrieb Twitter mit Blick auf die persönlichen Einstellungen. „Es tut uns leid, dass das passiert ist.“ Das Unternehmen treffe Vorkehrungen, damit sich ein solcher Fehler nicht wiederhole.

Twitter hatte sein Werbegeschäft im vergangenen Quartal deutlich ausgebaut. Wie der Kurznachrichtendienst Ende Juli mitteilte, stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 841 Millionen Dollar (rund 750 Millionen Euro). Unterm Strich verbuchte Twitter einen Quartalsgewinn von 1,1 Milliarden Dollar – den Ausschlag dafür gab aber eine Steuergutschrift von gut einer Milliarde Dollar.

Die Zahl täglich aktiver Nutzer, denen Twitter Werbung zeigen kann, legte binnen drei Monaten von 134 auf 139 Millionen zu. Die Anzeigen gibt es auf der Website von Twitter sowie in hauseigenen Apps des Dienstes auf Mobil-Geräten zu sehen. Zugleich gibt es einige spezialisierte Programme zur Twitter-Nutzung ohne Werbung.

Mehr: In Deutschland alarmieren Datenschutzmängel bei sozialen Medien die Verbraucherschützer.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Kurznachrichtendienst - Twitter räumt Probleme bei der Datensicherheit ein

0 Kommentare zu "Kurznachrichtendienst: Twitter räumt Probleme bei der Datensicherheit ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote