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Mate X Auch Huawei verschiebt Start seines neuen Falt-Smartphones

Das Mate X von Huawei soll nun erst im September in den Handel kommen. Auch Konkurrent Samsung hatte bei seinem Falt-Smartphone große Probleme.
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Das Gerät, dessen Bildschirm sich auf Tablet-Größe ausklappen lässt, soll nun erst im September in den Handel kommen, Quelle: dpa
Huawei Mate X

Das Gerät, dessen Bildschirm sich auf Tablet-Größe ausklappen lässt, soll nun erst im September in den Handel kommen,

(Foto: dpa)

Peking, New YorkNach Samsung hat auch der chinesische Huawei-Konzern den Marktstart seines neuartigen Auffalt-Smartphones verschoben. Statt zur Jahresmitte soll das Gerät, dessen Bildschirm sich auf Tablet-Größe ausklappen lässt, nun im September in den Handel kommen, wie ein Huawei-Sprecher dem US-Sender CNBC sagte. Unter anderem solle bei dem Modell Mate X die Qualität des Displays verbessert werden, sagte ein Huawei-Manager dem „Wall Street Journal“.

Samsung wollte sein Konkurrenz-Gerät Galaxy Fold ursprünglich bereits im April auf den Markt bringen. Der Start wurde jedoch im letzten Moment verschoben, nachdem mehrere an US-Journalisten ausgegebene Testgeräte binnen weniger Tage kaputtgingen. Samsung nannte immer noch keinen neuen Termin.

Der Huawei-Sprecher sagte CNBC, das Auffalt-Smartphone solle wie geplant mit dem Google-Betriebssystem Android laufen – da es im Februar vorgestellt worden sei, rund drei Monate bevor die Firma auf eine schwarze Liste der Regierung kam.

Zugleich sagte Huawei-Manager Vincent Peng dem „Wall Street Journal“, man sei noch in Verhandlungen darüber, ob Huawei auf dem Gerät die übliche Auswahl von Google-Apps wie Gmail oder Karten installieren kann. Das Weiße Haus hatte unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken verfügt, dass US-Unternehmen für Geschäfte mit Huawei eine spezielle Erlaubnis brauchen.

Wenig später wurde jedoch für die Software-Versorgung bereits produzierter Smartphones eine Ausnahme bis Mitte August gemacht. Huawei hatte bereits angekündigt, die Firma könne spätestens zum Frühjahr ein eigenes Betriebssystem als Alternative zur Marktreife bringen.

Bei Samsungs Galaxy Fold hatten sich das biegbare Display und der Falt-Mechanismus als Schwachstellen herausgestellt. Von Huawei hieß es jetzt, man führe zusätzliche Tests durch. „Wir wollen kein Produkt herausbringen, das unserem Ansehen schadet“, wurde der Huawei-Sprecher am Freitag von CNBC zitiert.

Beide Falt-Geräte setzen Rekordmarken beim Preis: Samsungs Galaxy Fold soll 2000 Euro kosten, das Huawei Mate X sogar rund 2300 Euro.

Mehr: Nach dem von Samsung vorgestellten Auffalt-Smartphone „Galaxy Fold“ zieht Lenovo nach. Das Gerät in Notebook-Größe soll 2020 auf den Markt kommen.

  • dpa
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