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Mediendienstleister will sich neue Erlösquellen eröffnen Arvato startet Download-Plattform

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Arvato treibt kontinuierlich die Geschäfte mit Druck, Call-Centern, DVD- und CD-Herstellung voran. Zu den großen Kunden zählen Großunternehmen wie Lufthansa, Deutsche Bahn, Dr. Oetker und Dell. Allein im vergangenen Jahr hatten die Gütersloher Bertelsmann-Tochter 369 Mill. Euro in neue Projekte investiert. „Uns interessieren vor allem kleine und mittlere Unternehmen, deren Geschäft wir dann ausbauen können“, sagt der Arvato-Chef. In diesem Jahr will Ostrowski für 385 Mill. Euro wieder auf Einkaufstour gehen.

Das Meisterstück soll allerdings der Tiefdruck-Konzern werden, den Arvato mit Gruner + Jahr und dem Zeitungskonzern Axel Springer bilden will. Bis 17. Mai fällen die EU-Wettbewerbsbehörden eine Entscheidung über den Branchenriesen mit 5 000 Mitarbeitern. Doch auch ohne den Tiefdruckriesen will Arvato die Umsatzgrenze von vier Milliarden durchbrechen.

Mit seinen guten Zahlen empfiehlt sich der bullige Arvato-Chef für den Chefposten bei Bertelsmann. Im Juli 2007 wechselt Konzernchef Gunter Thielen, selbst ehemaliger Arvato-Chef, zur unternehmenseigenen Stiftung. Doch dazu will Ostrowski nichts sagen. „Ich bleibe bis zur Rente bei Arvato“, sagt der 47-Jährige.

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