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Messaging-Dienst Telegram meldet massiven Cyberangriff aus China

Telegram-Gründer Pawel Durow sieht eine Attacke in Dimension eines „staatlichen Akteurs“. Offenbar besteht eine Verbindung zu den Protesten in Hongkong.
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Aktivisten in Hongkong und auch in China benutzen häufig Telegram, um zu kommunizieren. Quelle: AP
Proteste in Hongkong

Aktivisten in Hongkong und auch in China benutzen häufig Telegram, um zu kommunizieren.

(Foto: AP)

HongkongDer Messaging-Dienst Telegram ist nach eigenen Angaben Ziel eines massiven Cyber-Angriffs von überwiegend chinesischen IP-Adressen aus geworden. Telegram-Chef Pawel Durow twitterte am Donnerstag, alle Angriffe seien in die Zeit der Massendemonstrationen der letzten Tage in Hongkong gefallen, die über den – verschlüsselten – Telegram-Dienst koordiniert worden seien. Die Angriffe hätten die Dimension eines „staatlichen Akteurs“ gehabt.

In dieser Woche und am Wochenende sind Hunderttausende Hongkonger auf die Straßen gegangen, um gegen ein in der halbautonomen Sonderverwaltungszone geplantes Gesetz zu demonstrieren, das die Auslieferung von mutmaßlichen Straftätern an China ermöglichen soll. Aktivisten in Hongkong und auch in China benutzen häufig Telegram, um zu kommunizieren. In China ist der Dienst allerdings geblockt.

Die von Telegram gemeldeten Cyber-Angriffe haben nach dessen Angaben Auswirkungen auf die Verbindungsfähigkeit gehabt. Daten seien nicht kompromittiert worden.

Mehr: Telegram-Chef Pawel Durow nutzt bislang den brachialen Einsatz der russischen Staatsmaschinerie zu seinen Gunsten. Dazu gehört nicht wenig Mut.

  • ap
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