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Microsoft will Europa als Entwicklungsstandort treu bleiben Für die IT-Branche ist die Krise vom Tisch

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Der Chef des Maut-Betreiberkonsortiums Toll Collect, Christoph Bellmer, berichtete, das Interesse aus dem Ausland sei "dramatisch angestiegen". Telekom-Vorstand Konrad Reiss sprach von einer "ganzen Reihe" von Ländern, die Interesse zeigten, darunter auch Großbritannien.

Große Hoffnungen setzen die Entwickler von Computern, Software bis zur Unterhaltungselektronik vor allem auf das Zusammenwachsen der unterschiedlichen "Welten". Nach VDE-Einschätzung treiben vor allem die Breitbandtechnik und Sicherheitssysteme den Aufschwung voran: "Das digitale Zuhause wird bis spätestens 2010 Wirklichkeit." Ein Wachstumsschub in der Unterhaltungselektronik wird schon im nächsten Jahr von der Fußballweltmeisterschaft 2006 erwartet.

Auch aus Behörden ist die Informationstechnologie nach Einschätzung von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) nicht mehr wegzudenken. "Die Modernisierung der Verwaltung ist ohne IT-Technik gar nicht möglich", betonte er. Allerdings hält er es für unumgänglich, das Vertrauen in die Technik zu stärken. "Der wirtschaftliche Erfolg hängt davon ab, die Technik sicher zu machen." Als Schattenseite sieht Schily, dass sich Kriminelle im Internet tummeln und bei Firmen und Privatleuten Schaden anrichten.

Das russische Unternehmen Kaspersky Lab, das Antiviren-Software und Sicherheitslösungen entwickelt, berichtete, dass die Autoren von Computer-Viren vermehrt auf die lokale Verbreitung ihrer Viren setzen. Es sei nicht mehr unbedingt gewollt, Rechner auf der ganzen Welt mit einem Virus zu infizieren, sagte Eugene Kaspersky. "Wir haben es unterdessen mit Kriminellen zu tun, die Viren schreiben, um damit Geld zu machen", sagte Kaspersky. Es werde zunehmend versucht, mit Viren, Trojanern und Würmern an die Daten zum Bankkonto zu gelangen. Bei 1 000 infizierten Computern, reiche schon eine Erfolgsquote von 5 Prozent.

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