Microsoft Zeitleiste und „Fokus-Assistent“ – das bringt das Update für Windows 10

Das April-Update von Windows 10 wird ab heute an die Nutzer verteilt. Die Aktualisierung des Betriebssystems bringt vielseitige Verbesserungen.
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Microsoft: Das bringt das April-Update für Windows 10  Quelle: Screenshot Youtube
Windows 10

Die Zeitleiste listet für die vergangenen 30 Tage alle App-Aktivitäten des Nutzers auf.

(Foto: Screenshot Youtube)

Microsoft beginnt an diesem Dienstag mit der automatischen Verteilung des April-Updates für Windows 10. Die Aktualisierung für das Betriebssystem weist große Neuerungen auf, die Microsoft hervorhebt. Die Verbesserungen sind allerdings vielseitiger als auf den ersten Blick zu sehen.

Generell zeigt Windows 10 nun mehr vom sogenannten Fluent Design, also Transparenz- und Schatteneffekte für Schaltflächen. Weil die Darstellung ein bisschen Leistung kostet, ist sie auf Notebooks nur aktiv, wenn diese sich nicht im Stromsparmodus befinden.

Neu ist die in die Taskansicht integrierte Timeline, im Deutschen heißt die Funktion ergo Zeitleiste. Sie listet für die vergangenen 30 Tage alle App-Aktivitäten des Nutzers auf, entweder offline oder per Cloud für alle Geräte mit dem gleichen Konto.

Der neue Fokus-Assistent blockiert für einen benutzerdefinierten Zeitraum alle Benachrichtigungen oder Nachrichten, sofern keine Ausnahmen wie etwa E-Mails des Chefs vorab eingerichtet wurden.

Die Diktierfunktion wandelt in jedem beliebigen Eingabefeld einen gesprochenen Text in Schrift um, was überraschend gut klappt. Aufgerufen wird die nützliche Idee mit der Tastenkombination Windows+H, bisher gibt es sie aber nur in US-Englisch.

Abseits dieser Änderungen können nun die Apps im Autostart auch außerhalb des Taskmanagers verwaltet werden. Per nahem Teilen – was an Apples Airdrop erinnert – schicken wir Daten via Bluetooth an andere Geräte, die nervigen Pop-ups des Windows Defenders sind abschaltbar, der Edge-Browser hat nun eine Stummschaltung für Tabs und eine Formularvervollständigung.

Zudem hat Microsoft die Skalierung für hochauflösende Displays verbessert. Auf Wunsch sind mittlerweile die Diagnostikdaten einsehbar, die Windows 10 zur Microsoft-Zentrale in Redmond schickt.

Wer ein Notebook mit einer integrierten und einer dedizierten GPU verwendet, etwa das Surface Book 2, kann Anwendungen der gewünschten Grafikeinheit zuordnen und ist nicht mehr auf die Windows-Automatik angewiesen.

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