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Mobilfunkanbieter Telefonica Deutschland baut Umsatz und Gewinn aus

Der Mobilfunkanbieter hebt nach einem guten ersten Quartal die Jahresprognosen an. Nun will Telefonica stärker in den Infrastrukturausbau investieren.
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Telefonica Deutschland baut Umsatz und Gewinn aus Quelle: dpa
Telefonica

ARCHIV - 01.01.2014, Bayern, München: Das Logo des Telekommunikationsanbieters Telefonica ist auf einem Schild vor dem O2-Uptown-Hochhaus zu sehen. Die für den März geplante Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G gerät in Gefahr. Denn der Mobilfunkkonzern Telefonica (O2) hat beim Verwaltungsgericht Köln einen Eilantrag eingereicht, durch den die Frequenzauktion bis zur Entscheidung über seine bereits im Dezember eingereichte Klage gegen die Vergabe- und Auktionsregeln aufgeschoben werden soll. (zu dpa «Telefónica will 5G-Versteigerung mit Eilantrag stoppen» vom 06.02.2019) Foto: Lino Mirgeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Mobilfunkanbieter Telefonica Deutschland hat nach einem Ergebnisplus im ersten Quartal seine Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. „Wir sind stark ins Jahr gestartet“, sagte Firmenchef Markus Haas am Donnerstag. Das zum spanischen Telefonica-Konzern gehörende Unternehmen habe im Festnetz- und im Mobilfunkbereich Kunden hinzugewonnen.

Nun solle verstärkt in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden. Bis zum Jahresende sollen etwa 10.000 Funkanlagen für das schnelle Datenübertragungsnetz LTE aufgerüstet werden. Auch bei der Versteigerung der ultraschnellen 5G-Netze ist Telefonica Deutschland mit an Bord.

Das bereinigte Betriebsergebnis (Oibda) stieg im Zeitraum Januar bis März um 29 Prozent auf 528 Millionen Euro. Allerdings sei das Ergebnis wegen neuer Bilanzierungsvorschriften schwer vergleichbar mit dem Vorjahreswert. Nach alter Rechnungslegung habe das Betriebsergebnis um ein Prozent angezogen, erklärte das Unternehmen, das hierzulande für die Marke „o2" bekannt ist und das mit gut 49 Millionen Mobilfunk- und Festnetzanschlüssen vor der Deutschen Telekom und Vodafone liegt.

Die Umsatzerlöse legten im Berichtszeitraum um rund ein Prozent auf 1,79 Milliarden Euro zu. Telefonica-Deutschland-Chef Haas stellte für 2019 stabile Umsätze von rund 7,3 Milliarden Euro in Aussicht. Das Betriebsergebnis solle im besten Fall leicht über dem Vorjahreswert von 1,9 Milliarden Euro liegen.

Telefonica Deutschland arbeitet künftig mit dem britischen Vodafone-Konzern zusammen. Um von der EU-Wettbewerbskommission grünes Licht für die Übernahme des Kabelkonzerns Unitymedia zu erhalten, räumte Vodafone Telefonica Deutschland Zugang zu seinem Kabelnetz ein. Dadurch kann der Konzern fast 24 Millionen Kabelhaushalte erreichen und sie mit Festnetz-Anschlüssen sowie mit schnellem Internet und internetbasierten TV-Diensten versorgen.

  • rtr
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