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Mobilfunkkonzern Die Steuertricks von Telefónica – warum der Netzbetreiber kaum Ertragsteuer zahlt

Der MDax-Konzern ist an der Börse über sechs Milliarden Euro wert. Die Firma zahlt trotz hoher Dividenden für die Aktionäre erstaunlich wenig Steuern.
03.11.2020 - 03:48 Uhr 5 Kommentare
Das Telekommunikationsunternehmen hat zum ersten Mal in acht Jahren Börsenhistorie Ertragsteuern bezahlt. Quelle: dpa
Telefónica-Zentrale in München

Das Telekommunikationsunternehmen hat zum ersten Mal in acht Jahren Börsenhistorie Ertragsteuern bezahlt.

(Foto: dpa)

Frankfurt, Düsseldorf Es war eine Premiere in über acht Jahren Börsenhistorie: Erstmals hat Telefónica Deutschland, hierzulande einer der drei Mobilfunknetzbetreiber, in diesem Jahr Ertragsteuern gezahlt. Rund 22 Millionen Euro flossen an den Fiskus, das sind knapp sechs Prozent des Vorsteuerergebnisses in Höhe von 390 Millionen Euro, das das Unternehmen im dritten Quartal erwirtschaftet hat.

Das ist nicht viel, aber immerhin: Lange Zeit betrug der Ertragsteuersatz sogar null Prozent. Zwar wies Telefónica Deutschland seit dem Börsengang 2012 fast in jedem Jahr ein Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Milliardenhöhe aus.

Auch die Aktionäre verdienten kräftig mit: Seit dem Börsengang flossen insgesamt rund fünf Milliarden Euro Dividenden an die Anteilseigner. Aber der Fiskus blieb weitgehend außen vor. Telefónica Deutschland zahlte in all den Jahren keinen Cent Ertragsteuer, wie das Unternehmen auf Handelsblatt-Anfrage bestätigte.

Ein Konzernsprecher sagte: „Telefónica Deutschland hat – auch aufgrund des späten Markteintritts – im Vergleich zum Wettbewerb temporär relativ hohe laufende Abschreibungen auf materielle und immaterielle Wirtschaftsgüter.“ Diese Abschreibungen seien jedoch „nicht cashwirksam“. Die Dividende wiederum bemisst sich am Kassenbestand, dem Free Cashflow. Der ist seit Börsengang positiv – und wird fast vollständig an die Aktionäre ausgeschüttet.

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    Der Telefónica-Sprecher wollte auch die Höhe der Dividendenzahlungen anders verstanden wissen. Er verwies darauf, dass die Anteilseigner 2014 für die Übernahme des Rivalen E-Plus 3,6 Milliarden Euro zusätzliches Kapital nachschießen mussten. Netto kämen lediglich Dividendenausschüttungen von 1,7 Milliarden Euro zusammen.

    Allerdings: Noch 2012 hatte das Unternehmen eine vorbörsliche Dividendenausschüttung an den Mutterkonzern Telefónica S.A. in Höhe von 7,2 Milliarden Euro vorgenommen, davon 4,3 Milliarden als Barauszahlung. Egal wie die Betrachtung ausfällt, für die Anteilseigner bleibt unter dem Strich ein Milliardenbetrag.

    Lukrative Abschreibungen

    Der Fall Telefónica wirft ein Schlaglicht auf eine lukrative Abschreibungspraxis in der Telekommunikationsbranche. Auch andere Konzerne dürften davon profitieren. Doch bei der Telefónica-Gruppe wird dies klarer nachvollziehbar, denn die Deutschlandtochter des spanischen Mobilfunkkonzerns ist eigenständig an der Börse notiert und muss viele Details über ihre Bilanz transparent ausweisen.

    Wer verstehen will, wie es Telefónica Deutschland gelang, Gewinnbeteiligungen an die Aktionäre zu zahlen, ohne ein positives Vorsteuerergebnis zu erwirtschaften, muss sich mit der wechselvollen Entstehungsgeschichte des Konzerns beschäftigen.

    Das Unternehmen wurde Mitte der 90er-Jahre als Viag Interkom gegründet, Hauptanteilseigner waren der Mischkonzern Viag und British Telecom (BT). Im August 2000 gab Viag Interkom den gewaltigen Betrag von 16,5 Milliarden D-Mark für Frequenzen für den 3G-Mobilfunk aus, auch UMTS genannt.

    Um ein Netz aufzubauen, müssen die Betreiber Frequenzen nutzen. Diese sind aber nur begrenzt verfügbar. Daher versteigert die Bundesregierung über die Bundesnetzagentur die verfügbaren Frequenzen an die Unternehmen. Von den 3G-Frequenzen versprachen sich die Mobilfunkanbieter viel. Daher entwickelte sich bei der 3G-Auktion 2000 eine regelrechte Bieterschlacht.

    Sechs Firmen ersteigerten Frequenzen für die Gesamtsumme von rund 100 Milliarden D-Mark. Neben Viag waren das die Deutsche Telekom, Mannesmann (heute Vodafone), die Group 3G mit der Marke Quam, sowie E-Plus und Mobilcom.

    Grafik

    Doch viele Unternehmen verhoben sich an ihren ambitionierten Plänen, da sie zusätzlich zu den Ausgaben für die Frequenzen noch Milliardenausgaben für den Netzausbau stemmen mussten. BT spaltete das Mobilfunkgeschäft ab und benannte es in O2 um. Quam und Mobilcom gaben ihre Frequenzen zurück und kooperierten mit E-Plus. O2 wiederum wurde 2006 von der Telefónica S.A. übernommen und 2012 als Telefónica Deutschland AG an die Börse gebracht. 2014 schluckte Telefónica Deutschland schließlich auch noch E-Plus.

    Für die Steuerrechnung von Telefónica Deutschland ist diese wechselhafte Geschichte entscheidend: Denn der Konzern macht Abschreibungen auf die 3G-Frequenzausgaben von O2/Telefónica, E-Plus und Quam steuerlich als Verlust geltend, zusammengerechnet 25,4 Milliarden Euro.

    Die Möglichkeit, diese Verluste über 20 Jahre abzuschreiben, machte die Deals für die spanische Mutter Telefónica S.A. besonders attraktiv. Die Spanier zahlten 2006 für O2 rund 17,7 Milliarden Pfund, damals rund 26 Milliarden Euro. Dafür sicherte sich der Konzern Zugriff auf die Märkte Deutschland, Großbritannien und Irland. An Quam etwa war die Telefónica S.A. zum Zeitpunkt der 3G-Auktion zu 57 Prozent beteiligt. Und für E-Plus zahlte Telefónica 8,6 Milliarden Euro, erhielt dafür jedoch auch wertvolle Infrastruktur.

    Komplexe Firmenstruktur

    Die Abschreibungen auf die Frequenzausgaben all dieser Beteiligungen bündelt Telefónica Deutschland in einem Tochterunternehmen für das operative Geschäft, der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, wie das Unternehmen bestätigt. Der börsennotierte Konzern ist lediglich eine Verwaltungsholding mit wenigen Millionen Euro Umsatz im Jahr, deren Wert hauptsächlich von der Finanzbeteiligung an der operativen Tochter bestimmt wird.

    Durch diese Konstruktion ist es möglich, dass Telefónica jahrelang gegenüber dem Fiskus Verluste ausgewiesen und die Steuerlast auf null gesenkt hat, gleichzeitig jedoch Gewinnbeteiligungen in Form von Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet hat.

    Im Detail funktioniert das so: Auf der Ebene der operativen Tochter, Telefónica Germany, fielen über Jahre nur Verluste an, weil die Höhe der Abschreibungen unter anderem aus den 3G-Frequenzauktionen den Gewinn überstiegen. In der Telefónica-Deutschland-Bilanz war das erst auf den zweiten Blick erkennbar: Denn der Konzern weist als Hauptkennziffer das operative Ergebnis (Oibda) aus – und das fiel seit 2012 immer positiv aus. Wer jedoch auf das Vorsteuerergebnis (Ebit) blickt, wie es etwa der Finanzdatendienst Bloomberg veröffentlicht, der kann erkennen, dass Telefónica seit der E-Plus-Übernahme auf Jahresbasis vor Zinsen und Steuern immer rote Zahlen produziert hat.

    Um allerdings eine Dividende ausschütten zu dürfen, ist der Konzern gesetzlich dazu verpflichtet, in der nach Handelsgesetzbuch (HGB) aufgestellten Bilanz Gewinn zu machen. Auch das erreicht die Telefónica – allerdings auf Ebene der börsennotierten Holding.

    Wie die im Bundesanzeiger veröffentlichten Bilanzen zeigen, erhöhte sich nach der Übernahme durch die Telefónica S.A. die Kapitalrücklage der heutigen Telefónica Deutschland. In der Bilanz für das Geschäftsjahr 2012 wurde diese Kapitalrücklage aufgelöst und als Gewinnvortrag ausgewiesen.

    Eine gesetzliche Verpflichtung, diesen Gewinn mit dem Verlustvortrag der operativen Tochter zu verrechnen, gibt es nicht, wie mehrere Experten für Bilanzierung und Steuerrecht dem Handelsblatt bestätigten. Und: „Einen Verlust kann die Tochtergesellschaft nicht ausschütten“, sagt ein Steuerrechtsexperte, der ungenannt bleiben möchte.

    Steuerfreie Dividenden

    Einen Großteil dieses Bilanzgewinns ließ sich der spanische Mutterkonzern kurz vor dem Börsengang von Telefónica Deutschland auszahlen, auf 7,2 Milliarden Euro summiert sich die vorbörsliche Dividende. Seitdem profitiert die Mutter, die noch immer knapp 70 Prozent hält, von den jährlichen Dividendenzahlungen, die zudem von der Kapitalertragsteuer befreit sind.

    Die steuerfreien Milliardenzahlungen verschafften dem hochverschuldeten Mutterkonzern wichtigen Spielraum. Zum Zeitraum des Börsengangs hatte die Telefónica S.A. bereits mehr als 57 Milliarden Euro Schulden und wollte die Last mit den Erlösen aus Deutschland zumindest etwas verringern.

    Der Konzern erklärt, Telefónica Deutschland werde innerhalb der Gruppe vollkonsolidiert. Daher „wäre eine Auszahlung der Dividende aus Sicht des Hauptaktionärs grundsätzlich eigentlich überhaupt nicht notwendig“.

    Ein Verzicht auf die Dividende wäre für die Finanzkennzahlen des Mutterkonzerns sogar vorteilhafter, argumentiert das Unternehmen. „Die Dividendenzahlungen erfolgen ergo primär, um den Aktionären des Freefloats ein attraktives Investmentpapier anbieten zu können.“ Zudem verweist Telefónica darauf, dass der spanische Mutterkonzern nach der O2-Übernahme weiteres Eigenkapital in Milliardenhöhe nachgeschossen hat.

    Das Unternehmen betont weiter: „Telefónica Deutschland praktiziert in keiner Weise eine Steueroptimierung.“ Alle Verluste beruhten auf getätigten Ausgaben oder Investitionen von Telefónica oder verbundenen Unternehmen. Man sei in Deutschland voll steuerpflichtig und nutze auch keine Beteiligungen im Ausland, um Steuern zu sparen.

    Neu ist dennoch, dass die Telefónica neben den Aktionären in diesem Jahr erstmals auch den deutschen Staat an seinen Erträgen teilhaben lässt. Die Steuerzahlung in Höhe von 22 Millionen Euro, die der Konzern bei der Vorlage der Daten für das dritte Quartal 2020 bekanntgegeben hatte, geht auf einen Sondereffekt zurück. Im September hatte die Firma Mobilfunkstandorte an die Firma Telxius verkauft. Die erste Tranche wirkte sich für Telefónica mit Einnahmen in Höhe von 407 Millionen Euro aus.

    Ob die Sondereinnahmen letztlich zur Verbesserung des Mobilfunknetzes beitragen werden oder doch an die Aktionäre und damit vor allem an die spanische Muttergesellschaft weitergegeben werden, ließ Telefónica-Deutschlandchef Marks Haas zunächst offen. Im Dezember will das Management genauer darüber informieren, wie das Geld verwendet werden soll.

    Dass hohe Steuern in Zukunft den Cashflow von Telefónica Deutschland empfindlich schmälern, müssen die Aktionäre jedoch auch in Zukunft nicht fürchten. Die operative Tochter, Telefónica Germany, schiebt weiterhin einen Verlustvortrag in Höhe von 14 Milliarden Euro vor sich her, wie das Unternehmen auf Handelsblatt-Anfrage bestätigte.

    Bis zu 60 Prozent des Umsatzes ließen sich damit verrechnen, sodass „der effektive Steuersatz im Rahmen der Mindestbesteuerung nur zwölf bis 13 Prozent betragen wird“, wie Telefónica Deutschland erklärt. Gegenüber einem Steuersatz von null Prozent ist das jedoch ein kräftiger Anstieg.

    Mehr: Funkmasten-Verkauf bringt Telefónica Deutschland ersten Gewinn seit 2016.

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    5 Kommentare zu "Mobilfunkkonzern: Die Steuertricks von Telefónica – warum der Netzbetreiber kaum Ertragsteuer zahlt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das sind keine Steuertricks sondern die Folge davon, dass der Staat den Mobilfunkunternehmen in der Euphorie seinerzeit mehr als € 100.000.000.000 für Funkfrequenzen hat zahlen lassen und nunmehr die gezahlten Beträge als Kosten sich anrechnen lassen muss.
      Ist also wie eine Vorauszahlung auf nicht zu zahlende Steuern zu sehen.
      Alles normale Buchhaltung und kein Grund zu Panik.
      Die Überschrift ist diskriminierend und absolut fehl am Platze.

    • Volle Zustimmung an die drei unteren Kommentatoren.

      Der "Steuertrick" der Mobilfunkkonzerne einmal zum Nachkochen für jeden:

      - Zahlen Sie 100 Mrd. Euro an den deutschen Fiskus
      - Verkaufen Sie die ganze Misere für einen Bruchteil der Investitionen
      - Erwirtschaften Sie in 20 Jahren genug Geld, um < 10 Mrd. Euro auszuschütten
      - GENIAL: Sie zahlen keine Steuern auf den operativen Gewinn, und nicht einmal Kapitalertragssteuer auf die Ausschüttungen in ihren Konzern, der wiederum nur Verluste macht
      - BONUS: Das Handelsblatt ergießt sich seitenweise in Andeutungen darüber, dass der arme Fiskus nichts abbekommt und Sie als raffgierige Investor sich Milliardengewinne einverleiben.

      Rezept steht zur freien Verfügung.

    • "Mit anderen Worten, der Staat hat die Steuern in Form von Versteigerungserlösen von allen Telefonkonzernen vorab kassiert"

      Vielen Dank, Herr Teutscher! Sie haben das Richtige kurz und prägnant gesagt.

      Manchmal gewinnt man den Eindruck, daß die Handelsblatt-Leserschaft fundiertere wirtschaftliche Sachkenntnis hat als die Journalisten/Redakteure.

      (Siehe folgenden Kommentar.)

    • Mit anderen Worten, der Staat hat die Steuern in Form von Versteigerungserlösen von allen Telefonkonzernen vorab kassiert, Telefonica ist da nur ein Beispiel, an dem man das Klar nacvollziehen kann, das gilt für andere auch, ja für die gesamte Wirtschaft, das nennt man Goodwill.
      Die beiden Autoren erzählen da nichts neues, sie zeichnen medienwirksam nur die gängige Praxis nach, man hääte auch die Telekom als Beispiel nehmen können.
      An den Brocken haben sich die Beiden aber offensichtlich nicht getraut.

      Ob das nun zu teuer ersteigerte Frequenzen, oder überteuerte Übernahmen (Bayer-Monsato) sind, spielt dabei keine Rolle.
      Gerade im Fall der Versteigerung der 5G Frequenzen hätte doch der Staat die Gelegenheit gehabt umzusteuern, indem man die Konzerne zu zusätzlichen Infrastrukturausbau in Höhe der Gebote verpflichtet hätte anstatt zu kassieren.
      Das wäre dann dem schnellen Ausbau der Infrastruktur zugute gekommen, an dem es ja in Deutschland immer noch hapert.
      Jetzt werden wahrscheinlich irgendwann wieder hohe Abschreibungen anfallen, mit der Folge, dass weniger Steuerngezahlt werden.
      Vorab Kassiert, nicht sehr effizient.
      Die Industrie jammert zwar oft, zahlt aber bestimmt nicht zweimal.

    • "Die Dividende wiederum bemisst sich am Kassenbestand, dem Free Cashflow."

      Ohh man, der BILD Zeitung würde man es durchgehen lassen, aber dem HB darf so etwas nicht passieren. Der Kassenbestand ist eine Bilanzposition, der Cashflow ist ein Zahlungfluß ableitbar aus der Kapitalfluss-Rechnung. Das ist bei weitem nicht dasselbe.

      Wie soll man den Rest des Artikels ernst nehmen, wenn elementare Grundzüge offensichtlich nicht voll verstanden sind?

      Management: Spendieren sie den Redakteuren Weiterbildungskurse dahingehend!

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