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Monmouthpedia Die erste Wikipedia-Stadt der Welt

Die britische Kleinstadt Monmouth bietet Besuchern einen bislang einzigartigen Service an: Sie können sich buchstäblich auf Schritt und Tritt mit Wikipedia-Informationen versorgen.
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Monnow Bridge, eines der Wahrzeichen von Monmouth. Quelle: Wikipedia Public Domain

Monnow Bridge, eines der Wahrzeichen von Monmouth.

(Foto: Wikipedia Public Domain)

MonmouthEine Kleinstadt in Wales darf sich mit dem Titel der weltweit ersten Wikipedia-Stadt schmücken. Bislang vor allem als Geburtsstadt des englischen Königs Heinrich V. bekannt, bietet Monmouth künftigen Besuchern einen ganz besonderen Service: An Museen und historischen Stätten, aber auch etwa an Pubs und Bäckereien sind insgesamt rund 1.000 Barcodes angebracht. Wer sie mit einem Smartphones scannt, gelangt direkt zu entsprechenden Informationen aus der Online-Enzyklopädie.

Hunderte Artikel über die Geschichte und Gegenwart der Stadt sind nach Angaben der hinter Wikipedia stehenden Stiftung Wikimedia für das Projekt erstellt oder überarbeitet worden - und zwar in mehr als 25 Sprachen. Sechs Monate wurde demnach an „Monmouthpedia“ gearbeitet, bis es am Wochenende schließlich freigeschaltet werden konnte. Die örtlichen Behörden unterstützten das Projekt mit der Einrichtung eines kostenlosen, in der gesamten Stadt nutzbaren WLAN.

Einwohner und Geschäftsleute aus der Kleinstadt im Südosten von Wales haben die Mehrzahl der Artikel selbst erstellt und redigiert. Andere Freiwillige halfen bei den Übersetzungen. Das Ergebnis ist beeindruckend: Seit Samstag können sich etwa Touristen aus Tschechien mit wenigen Klicks in ihrer Muttersprache vor Ort über die Burgruine von Monmouth informieren.

Wer des fidschianischen Hindi mächtig ist, kann in dieser Sprache Angaben zum Cricket-Club der Stadt, zur methodistischen Kirche oder zum Hotel Kings Head abrufen. Selbst auf Latein und Esperanto sind Artikel verfügbar.

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