Nacktfotos auf Partnerbörsen Jeder dritte Nutzer wurde bereits erpresst

Keine Nachricht zum Verlieben: Wer beim Online-Dating auf anzügliche Bilder setzt, lockt damit nicht nur potenzielle Partner an – sondern auch Erpresser. Ein Großteil der Nutzer berichtet von Betrugsversuchen.
58 Prozent der deutschen Online-Dater berichten von Spam und Betrugsversuchen. Damit liegt Deutschland vor Frankreich und Großbritannien. Quelle: AFP
Spam und Betrug in Deutschland weit verbreitet

58 Prozent der deutschen Online-Dater berichten von Spam und Betrugsversuchen. Damit liegt Deutschland vor Frankreich und Großbritannien.

(Foto: AFP)

ParisBei jedem zehnten Nutzer von Partnerschaftsbörsen im Internet sind einer Untersuchung zufolge schon einmal persönlich ins Netz gestellte gewagte Fotos ohne Zustimmung weiterverbreitet worden. Von denjenigen Nutzern, die „suggestive, halbnackte oder nackte“ Fotos von sich verschickt hätten, sei ein Drittel mit deren Weiterverbreitung erpresst worden, warnt der Software-Anbieter Symantec in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Bei elf Prozent seien solche Fotos tatsächlich weiterverbreitet worden.

Laut dem Anbieter von Antiviren-Software haben 46 Prozent der Deutschen sowie 56 Prozent der Franzosen und Briten im Alter zwischen 18 und 34 Jahren schon einmal eine Partnerschaftsbörse im Internet genutzt. Von einem Drittel von ihnen wurde demnach schon einmal Geld gefordert. Zudem gab es eine Reihe von Betrugsversuchen oder Spams: 58 Prozent der deutschen Kunden von Partnerschaftsbörsen, 46 Prozent der Franzosen und 41 Prozent der Briten seien davon betroffen gewesen, berichtete Symantec.

Das Unternehmen rief Nutzer auf, beim eigenen Profil auf Partnerschaftsbörsen vorsichtig zu sein. Zudem sollten sie die Identität ihrer Partner prüfen und keine Links aufrufen, die von angeblich neuen Kontaktsuchenden gesendet wurden. Es würden viele falsche Profile erstellt, deren Ziel es sei, die Nutzer zu Links zu führen, die auf Porno-Seiten, Seiten mit Internet-Videokameras oder mit Viren weiterleiten.

Ganz ehrlich sind freilich auch die Nutzer von Partnerschaftsbörsen im Internet nicht: 41 Prozent mogeln den Angaben zufolge bei ihrem Gewicht, 35 Prozent machen falsche Angaben über ihre Person und 38 Prozent bei ihren Interessen. Auch ihre Ehe oder Beziehung verheimlichten viele: 45 Prozent haben demnach auf den Seiten bereits jemanden kennengelernt, der sich fälschlicherweise als alleinstehend ausgab. Für die Studie wurden im vergangenen August über 3000 Smartphone-Nutzer in den drei Ländern befragt.

Die nervigsten Facebook-Typen
Die Beobachter ...
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... posten und kommentieren nie etwas selbst. Sie schauen sich aber alles ganz genau an. Wenn Sie den Beobachter dann persönlich treffen, wird er Ihnen haarklein erzählen, was Sie zuletzt bei Facebook gepostet haben. Eng verwandt ist der Beobachter mit dem "Liker", der ebenfalls nie etwas selbst postet - dafür bei nahezu jedem Beitrag von anderen den Like-Button drückt.

Die Promoter ...
2 von 8

... schicken ihnen typischerweise zahlreiche Einladungen zu unterschiedlichen Veranstaltungen, die Sie dann fleißig wegklicken dürfen.

Die notorischen Spaßvögel ...
3 von 8

...müssen immer und auf Teufel komm raus lustig sein. Was natürlich nervt, weil es manchen leider so gut wie nie gelingt, andere zum Lachen zu bringen.

Die Zyniker ...
4 von 8

... als das genaue Gegenteil der Spaßvögel verbreiten mit jeder Statusmeldung miese Stimmung. Ein ähnlicher Quell der Freude sind diejenigen, aus deren Posts der Hass auf alles nur so herausquillt. Diese Typen sind überzeugt, dass andere ihr (hassenswertes) Leben zerstören wollen.

Die Sammler
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Mr. und Ms. Beliebt sammeln gerne Kontakte, quasi als Wettkampfdisziplin. Gerade bei Jugendlichen gilt da oft: 3.542 Kontakte, wer kann mehr? Auch Gruppen kann man bei Facebook sammeln. Die Sammler treten jeder Gruppe bei und werden Fans von nahezu allem, was ihnen auffällt.

Der lebende Ticker
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"Ich bin mit Tim bei Angelo essen", "Jetzt gehe ich mit Sabine ins Kino", "Schnell noch mit meinem Hund Bello spazieren, dann einen Tee trinken, dann den blauen Schlafanzug anziehen, Zähne putzen und ins Bett gehen" - so mancher Facebook-Nutzer ist ein lebender Nachrichtenticker und hält Sie ständig darüber auf dem Laufenden, was er wo mit wem tut - ob Sie sich dafür interessieren oder nicht. Ähnlich angenehme Zeitgenossen sind diejenigen, die ihr Netzwerk täglich mit einem "guten Morgen" begrüßen und abends mit "Gute Nacht" verabschieden.

Die Zocker
7 von 8

Bei dieser Gruppe können sie im Minutentakt mitlese, ob sie gerade Words with Friends, Mafia Wars oder Bakes spielen und wie viele Punkte sie gerade bei Farmville erzielt haben. Da hilft nur: blockieren.

  • afp
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