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Navigator UMTS löst GSM nicht ab

Millenniumwechsel. Wir erinnern uns: UMTS hieß das Zauberwort. Die dritte Mobilfunkgeneration wurde frenetisch gefeiert und dem Vorgänger GSM ein gradueller doch baldiger Tod vorausgesagt.
  • Hermann Weiffenbach
Hermann Weiffenbach

Hermann Weiffenbach

Fünf Jahre später ist GSM so lebendig wie eh und je, und wird es bis mindestens 2014 bleiben. Und das ist gut so. UMTS birgt viele Möglichkeiten und ist ein Mobilfunkstandard der Zukunft, aber so schnell wird es in Europa keine flächendeckende 3G-Abdeckung geben. Muss auch nicht: In vielen Bereichen genügt GSM. Das bewährte Netz wird auch im UMTS-Zeitalter für die Übertragung von Sprache und kleinen Datenpaketen ausreichen. Dabei sorgen Investitionen in technische Neuerungen wie die GSM-Erweiterung EDGE dafür, dass die Übertragungsgeschwindigkeit der zweiten Generation deutlich beschleunigt wird.

Dies ist keine Niederlage von UMTS. Im Gegenteil - 3G ist bisher weit erfolgreicher angelaufen als vermutet. Durch das Engagement der Netzbetreiber haben Handykunden den neuen Standard gut angenommen und nutzen mittlerweile selbstverständlich Multimediadienste wie Musikdownloads. Die Zuversicht der Betreiber spiegelt sich in deren Investitionsbereitschaft wider: Kaum sind erste 3G-Netze installiert, wird über deren Aufwertung mit dem UMTS-Turbo HSDPA nachgedacht. Damit verwandelt sich 3G in mobiles Breitband und gibt einen ersten Vorgeschmack, was die vierte Generation bringen mag.

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